Wordpress Themes

Januar 2010


Slán!

Eintrag vom 31.01.2010
Thema: Allgemeines

„I’ll always remember that summer in Dublin – I can’t stop see that sunshine in Dublin.“ … Slán and Good Bye Ireland. We had a great time. And I’ll be back for sure. Thanks to all the people I met and for all the great times I had. Farewell! Up the Dubs!


Up the Dubs!

Eintrag vom 30.01.2010
Thema: Allgemeines

Abends bin ich mit Christian noch in die Stadt gefahren und wir gingen ins Cassidys. Ein würdiger Abschied. Gleich drei Leute waren da, die ihren letzten Abend in Dublin hatten und Brian spielte wieder mal genial. All die schönen Lieder, die ich so mit Dublin verbinde: Summer in Dublin, Dublin Through and Through, Black Velvet Band, Monto, The Irish Rover, Rocky Road to Dublin, Bottle of Wodka, Mary Mac, Hill 16 is Dublin only, No Nay Never, Caledonia, Molly Malone, Whisky in the jar und Dublin in the rare old times (und noch viele viele andere).


der vorletzte Tag

Eintrag vom 30.01.2010
Thema: Allgemeines

Heute morgen, püntklich um 6, kam Christian mit dem Transporter an. Davor hatte ich eine Nacht das Haus für mich, Robert und Fritzi sind gestern abend weg, Daniel und Gregor schon gestern morgen.

Wir hatten in ein paar Stunden nahezu alles im Transporter verpackt (in meinem Zimmer und in der Küche sind halt noch ein paar Sachen) und unser gemeinsamer Mitfahrer hat auch schon Platz genommen:


Aufräumen und das letzte Mal gemeinsam ins Pub

Eintrag vom 28.01.2010
Thema: Freizeit-Aktivitäten, Hawthorn Park

Gestern haben wir das ganze Büro abgebaut und verpackt, überall geputzt und aussortiert. Die ganze Aktion lief richtig gut, alles ging schnell und am Nachmittag waren wir fertig. So sauber war das Haus wahrscheinlich nicht mal, als wir eingezogen sind.

Nachdem wir noch schön gemeinsam gekocht haben (es gab: Kartoffelbrei, Pizza, Nudeln mit leckerer scharfer Soße, Fries und Onion Rings), haben wir noch etwas geschwatzt. Von Steffi gab es als Abschiedsgeschenk für jeden ein Nicki, das war echt niedlich.

Abends gingen wir dann zum letzten Mal gemeinsam ins Pub, für manche auch zum ersten Mal in Swords. Eigentlich wollten wir in die Cock Tavern, aber da lief die Alarmanlage oder der Rauchmelder. Jedenfalls schrillte die ganze Zeit ein extrem Lauter und hoher Ton. Die Iren haben sich davon gar nicht stören lassen, saßen weiter da, haben getrunken, gegessen, Zeitung gelesen. Naja, wahrscheinlich sind die die ganzen Alarm-Anlagen gewöhnt.

Also sind wir in Wrights, was bei einigen melancholische Erinnerungen weckte, haben dort gemütlich ein paar Pints getrunken und sind – mit einem kurzen Zwischenstopp bei Roxy’s – dann heim. Dort wurde sich von Daniel und Gregor verabschiedet, die beide Freitag früh morgens heimfliegen.


Jackpot

Eintrag vom 24.01.2010
Thema: Freizeit-Aktivitäten, Hawthorn Park

Das Haus ist derzeit voll, neben Saskia sind auch noch Vivien (Kollegin aus Berlin) samt ihrem Freund sowie zwei Kumpels von Gregor da. Darunter auch viele Poker-Begeisterte.

Nachdem der Nachmittag uns ungefähr 5 Stunden zum Pizza-Zutaten-Einkaufen-und-dann-Pizza-machen gekostet hat (die war aber dafür verdammt lecker), ging es also abends ums Geld. 8 Mitspieler, das ist ein ordentlicher Tisch. Und ich muss sagen, das Haus hier bringt mir scheinbar Glück. Zum zweiten Mal habe ich schon ein Turnier gewonnen und den Jackpot abkassiert. Das Spiel hat wirklich Spaß gemacht und das Heads Up gegen Robert war spannend.


Besuch von Saskia

Eintrag vom 23.01.2010
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Seit Donnerstag ist die Saskia zu Besuch hier, wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen (das letzte Mal als ich noch in Hamburg wohnte). Also gab es einfach viel zu quatschen und für Saskia hieß es auch einfach mal ausspannen. Dafür hat sie auch (ohne Übertreibung) Stunden im Penneys verbracht. Sowohl der in Swords als auch der große in Dublin.

Am Samstag waren wir dann unterwegs, sind mit dem Bus nach Howth rausgefahren, haben uns die Robben angeschaut und kurz den Berg erklommen. Das Wetter war uns aber nicht ganz so hold. Also sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben einen Rundgang gemacht. Da lag auch ein Gourmet Burger Kitchen auf dem Weg. :o)

Dann ging es – für mich als Abschiedstour – zum Irish Comedy ins Twistted Pepper. David hat sich sehr gefreut und sich auch ganz lieb verabschiedet. Und der Comedy Abend war richtig gut. Danach noch ins Cassidys zu Brian und dann irgendwann in den Nachtbus.


Streik auf dem Flughafen Dublin am 20.01.2010

Eintrag vom 19.01.2010
Thema: Allgemeines

Eigentlich wollte ja die Vivi morgen zu Besuch kommen, doch Ihr Flug wurde gerade gecancelt. Der Grund dafür ist, dass das Bodenpersonal (Fluglotsen wie ich es verstanden habe) morgen zwischen 14 Uhr und 18 Uhr streiken wird. Zumindest Ryanair hat alle seine Flüge für diese Zeit gecancelt. Wie es andere Fluggesellschaften halten, weiß ich nicht. Dies betriff eingehende und ausgehende Flüge. Soweit ich verstanden habe ist es ein einmaliger Streik nur für diese vier Stunden.

Die Pressemitteilung auf der Homepage des Flughafens Dublin liest sich leider sehr dürftig:

Flight disruptions Wednesday 20th January

The Irish Aviation Authority (IAA), the agency responsible for Air Traffic Control services in Ireland, has advised Dublin Airport that flight operations are likely to be disrupted between 14.00 and 18.00 tomorrow, Wednesday 20th January as a result of industrial relations issues at the IAA.

Passengers are advised to contact their AIRLINE BEFORE making their journey to Dublin Airport tomorrow


noch 2 Wochen

Eintrag vom 17.01.2010
Thema: Freizeit-Aktivitäten

So, jetzt sind es noch genau 2 Wochen bis ich Irland verlassen werde. Es kommt schon ein wenig Melancholie auf, auch wenn ich mich sehr auf die Zeit bei meiner Freundin freue. Einfach mal ausspannend, nichts machen und Zeit mit ihr verbringen. So eine Fernbeziehung, bei der man immer auf den Flieger angewiesen ist, ist schon sehr anstrengend.

Das Wochenende war sehr gechillt, ich habe viel gefaulenzt, am Shop meines Vaters rumprogrammiert, die erste Kiste gepackt und war heute – weil so schöner Sonnenschein war – noch 2 Stunden spazieren.

Dabei habe ich noch den Park am Swords Castle entdeckt, den ich so bisher noch gar nicht kannte. Am Roundtower war ich auch nochmal, einfach nochmal die Plätze in Swords besuchen und sich langsam verabschieden.


Roadtrip Südküste: Wexford, Waterford, Cork

Eintrag vom 08.01.2010
Thema: Cork

Heute ging es also auf nach Süden, unsere letzte große Tour in Irland. Das Wetter ist alles andere als günstig, der große Wintereinfall hat viel Schnee gebracht und darauf ist das Land überhaupt nicht vorbereitet. Bei mehreren Tagen mit Minus 2 bis Minus 4 Grad und ca. 2 bis 3 cm Neuschnee spricht man hier vom „Big Freeze“ und „artic conditions“. Die Nachrichten sind voll davon. Flughäfen stillgelegt, Straßen verstopft, viele Leitungen geborsten, Trinkwasser wird knapp, Schule fällt aus.

Die Tatsache, dass es hierlande keine Winterreifen gibt und die Autovermietung weder Frostschutzmittel in die Scheibenwischanlage machen noch Eiskratzer bereitstellen können, machte das ganze natürlich nicht einfacher. Doch auf der Reise sollte sich zeigen, das waren gar nicht die Hauptursache für das Chaos im Straßenverkehr. Das war schlichtweg die Tatsache, dass die Iren einfach überhaupt nicht wissen, wie sie bei solchen Bedingungen fahren sollen und daher alle mit 20 km/h durch die Gegend schleichen. Was hierzulande nicht gerade üblich ist. 🙂

Vorteil war immerhin, dass wenig los war auf den Straßen. Über die M50 kamen wir fast mühelos – sonst heißt diese Umgehungsautobahn bei den Dublinern ja einfach nur „Parkplatz“. Und so ging es – in ungewohnt weißer Umgebung – nach Süden. Die Wicklow Mountains sahen genial aus, als sie an uns vorbeizogen. Bis nach Wexford (südöstlichster Zipfel) brauchen wir zwar einige Stunden, aber kamen gut durch.

An der Südküste war vom Schnee fast gar nichts mehr zu sehen, der Golfstrom tat seine Dienste. In Wexford selber haben wir uns nur kurz umgesehen und sind dann nach Waterford weiter.

Dort hatte ich ja schommal auf der Tour mit Nika und Julie Halt gemacht. Wir schauten uns den Reginal’s Tower (Túr Reginald) an. Nicht mega-beeindruckend, aber doch ganz nett gemacht. Und für 2 Euro Studenten-Eintritt in Ordnung.

Eine Hotel-Toilette und das Einkaufszentrum waren die beiden anderen Höhepunkte von Waterford, bevor wir unsere Fahrt nach Cork fortsetzen.

Dort angekommen wurden die Erinnerungen wach an meinen ersten Besuch in Cork, einfach eine wunderschöne Stadt. Ohne viel Mühe (Greg musste nur einmal im Viereck fahren) fanden wir unser Hostel, das Kinlay House. Allerdings waren die Zimmer diesmal deutlich schlechter als im Sommer. Damals hatten wir ein neues Gebäude mit sehr guter Ausstattung. Diesmal gab es ein Viererzimmer wo der Schimmel überall an den Wänden wuchs (im alten Hauptgebäude) und die Heizung wurde nachts abgestellt, was auch irgendwie unschön war. Aber zum Schlafen hat es halt doch gereicht.

Wir schauten uns etwas in der Stadt um, wurden von zwei (trotz der eisigen Temperaturen) leichtbekleideten Blondinen angesprochen, die vor einem Lokal mit Bob-Marley-Musik standen und uns mit Ihren Deutsch-Kenntnissen beglückten „Ick habe eine Hund.“, „Ick liebä Dick.“ (zu Rob), „Ick hasse Dick.“ (zu Dan). Weiter gings. Rob sprach ein Mädel an, dass aussah wie Nana Mouskouri, sogar mit der gleichen Brille (wie sie die wohl bekommen hat?). Jedenfalls gab sie uns den Tipp, zum Essen doch in ein nettes Restaurant namens „Tribe“ zugehen und bekam zum Dank gleich eine Umarmung.

Das Tribe ist etwas, was man wohl am besten als Hippie-Restaurant bezeichnen könnte. Ein kleiner Laden, total vollgestellt mit Tischen und Stühlen, ausgefallener Deko und netter Musik. Und das Essen ist extrem lecker. Lohnenswert.

Wir gingen dann weiter, konnten leider nicht ins „Catwalk“, weil da eine 21.-Geburtstag-Privat-Feier stieg und gingen zurück zu diesem Bob-Marley-Laden. Das war eine vollgedränge Kneippe, in der mittlerweile rockige Musik lief und eher das Publikum zwischen 25 und 35 zu finden war. Man muss dazu wissen, dass Cork voll die Studentenstadt ist, viele junge Leute unterwegs sind, eine Kneipe an der anderen ist in der Innenstadt. Eine sehr junge, sehr dynamische und internationalle Stadt. Und die Leute sehen hier viel hübscher aus als im Rest des Landes. Ich glaube das liegt daran, dass man in Cork recht weit vom englischen Einfluß weg war. Die Einwohner nennen Cork ja gern „Rebel City“, es war schon immer ein großes Widerstandsnest gegen den Rest von Irland, ob nun gegen das englisch besetzte Irland oder im irischen Bürgerkrieg. Anyway. In der Kneipe war es einfach nur laut, aber das Bier war gut. Es gab eine elektronische Jukebox, aber unsere Musikwünsche wurden von der Barfrau nach wenigen Sekunden einfach weggeklickt.

Letztlich sind wir dann ins „An Brog“ gegangen, einen Laden in dem bei meinem ersten Besuch eine super geniale Indy-Rock-Party lief und die Leute wild tanzten. Heute war nicht so viel los. Viele Studenten sind wegen des Schnee-Chaos noch zu Hause bei ihren Familien. So wurde etwas getanzt, etwas getrunken, aber die richtig große Party kam nicht in Schwung. Der DJ, der so aussah wie Hurley aus LOST, legte zwar gute Stücke auf (genialer Musikgeschmack), aber mixte diese total schlecht zusammen und auch meist in der falschen Reihenfolge.

Im Hostel gab es noch eine kurze verbale Auseinandersetzung mit den fetten Frauen aus dem Nebenzimmer („I’ll break your fucking neck.“) und dann ganz viel Kälte.


So viel zum Thema Sicherheit an Flughäfen

Eintrag vom 05.01.2010
Thema: Allgemeines

Die slowakische Regierung musste sich heute bei der irischen Regierung entschuldigen, weil sie Sprengstoff im Flugzeug nach Dublin geschmuggelt haben. Zu „Testzwecken“ wurden insgesamt 8 unwissenden Passagieren am Flughafen Bratislava Sprengstoff ins Gepäck geschmugelt. Einer dieser Fluggäste reiste nach Irland (mit Zwischenumstieg) und wurde hier von der Polizei verhaftet und verhört. Die sieben anderen Passagiere wurden schon in Bratislava von den dortigen Sicherheitsbehörden erwischt, da hat der Test also funktioniert. Aber der achte kam durch sämtliche Sicherheitskontrollen. Ohne es zu wissen nahm der die 90 Gramm des Sprengstoffes mit nach Hause. Erst drei Tage später kammen die slowakischen Behörden dann auf die Idee, doch auch mal den Iren Bescheid zu sagen, was man da in ihr Land geschmuggelt hatte – der Fluggast war die ganze Zeit in potentieller Gefahr. Und ganz präzise lief die Kommunikation auch dann nicht, denn der Ahnunglose wurde von der Polizei verhaftet und angeklagt. Sein Haus wurde weiträumig abgesperrt und evakuiert. Erst dann klärte sich der Vorfall, und der Mann konnte wieder frei gelassen werden.

Man sieht: Es braucht gar nicht die Terroristen von Al Kaida. Eine Bedrohung nicht nur für die Freiheit sondern auch für Leib und Leben geht von übereifrigen Regierungen selbst aus. Wir kennen das ja von Schäuble & Konsorten.


Nächste Seite »