- 14.11.: Irland vs. Frankreich
- 14.11.: Faulenzen :-)
- 11.11.: Pokern in der neuen Runde
- 05.11.: Pub-Tour der anderen Art
- 04.11.: Hauptsache höflich
- 03.11.: The Fifty One
Irland vs. Frankreich
Eintrag vom 14.11.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Ja, König Fussball regiert. Und obwohl ich ja selber kein wirkliches Interesse am Fussball-Gucken habe, so schaue ich mir doch sehr gern die Menschen an, wenn sie Fussball gucken. So auch gestern. Während die anderen schon am frühen Nachmittag in die Stadt gefahren sind, habe ich es mir noch etwas mit Bett und Laptop gut gehen lassen. Man muss die Faulenz-Tage ja feiern, wie sie fallen.
Abends bin ich dann zum Bus, wo mir eine wartende Dame erstmal erklärt, dass der vorherige 41C schon nicht gekommen ist (was echt häufig passiert in letzter Zeit) und sie stände da schon über 40 Minuten an der Haltestelle. Dublin Bus halt. Anyway, die Busfahrt war wieder lang, wurde aber durch angetrunkene, kurzberockte, Einen-Absatzschuh-verloren-habende-und-deshalb-hinkende Gören etwas aufgeheitert. Außerdem ist das eine gute Gelegenheit, mein aktuelles Hörbuch weiter zu hören. Tintenherz heißt es, eine wirklich sehr schöne Geschichte und genial vorgelesen von Rainer Strecker.
In der Stadt trafen wir uns im Arlington Hotel (direkt an der Liffey, westlich von der O’Connell St.) und schauten die zweite Halbzeit. Rob und seine Freundin verabschiedeten sich dann. Danach gings ins Cassidys. Dort war es schon verdammt voll, wir erwischten aber noch einen netten Platz. Eine der Bedienungen (Sarah, die Brunette die immer lächelt, nicht die Dunkelblonde mit den Alt-Frauen-Händen) feierte ihre Graduation. Wie sie selbst sagte “I work here 6 days the week and on my day of I go to the Cassidys … it’s sad.”
Anyway, die Party nahm schnell Fahrt auf und das Publikum war gut drauf. Zwischendurch quatschte mich ein Typ mit einem verdächtig großen Pflaster auf dem Hinterkopf an, aber der wurde dann auch von den Türstehern dezent nach draußen bugsiert. Und so hieß es dann einfach nur noch “Guinness and Music”. Heute sogar mit ein paar Videos. Irgendwann, keine Ahnung wie spät es war, fuhren wir dann mit dem Taxi heim.
Faulenzen :-)
Eintrag vom 14.11.2009
Thema: Hawthorn Park
Nachdem ich letzten Sonntag in einem spontanen Anflug mein ganzes Zimmer umräumen musste, konnte ich heute morgen endlich Sonnenschein im Bett genießen. Und so wurde aus dem Morgen der späte Nachmittag. Muss ja auch mal sein. Nebenbei noch etwas die Welt erobert bei Civilzation IV.
Pokern in der neuen Runde
Eintrag vom 11.11.2009
Thema: Hawthorn Park
Mit einem gemütlichen Poker-Abend wurden die beiden neuen Mitbewohner Gregor und Daniel begrüßt. Irgendwie waren aber alle etwas müde und das Vier-Mann-Turnier ging recht schnell zu Ende. Es folgte noch ein kurzer Crash-Kurs im Skat.
Pub-Tour der anderen Art
Eintrag vom 05.11.2009
Thema: Dublin
Donnerstag Abend heißt ja eigentlich immer Live-Music im Cassidys und so war es auch heute geplant. Ramona ist ja zu Besuch und ich wollte ihr das mal in echt zeigen, was sie nur von Videos kannte. Also fuhr die Hawthorn-Park-Crew in die Stadt und wir machten es uns im Cassidys gemütlich. Nach einer Weile tauchte auch Ramona mit Ihrem Kumpel auf und wir quatschten über ihre ganzen Dublin-Erfahrungen. Irgendwie wurde es aber nicht voll, nur die Rollenspiel-Nerds im Keller waren zahlreich vertreten. Ich fragte also an der Bar und musste erschreckt zur Kenntnis nehmen, dass die Live-Musik am Donnerstag erstmal abgesetzt wurde. WTF??!?
Nunja, das Cassidys muss ja selber wissen, ob sie sich dauerhaft Kunden vergraulen wollen. Vielleicht ist aber auch einfach die Touri-Saison vorbei und die Iren haben wirklich kein Geld mehr zum Trinken (was sie ja seit Beginn der Wirtschaftskrise behaupten, aber eigentlich regelmässig das Gegenteil beweisen).
Nun gut, es stieß noch ein Freund von Rob hinzu, ein Franzose mit unausprechlichen Namen, deshalb heißt er einfach The Herve (oder so). Da wir auch in Robs Geburtstag hineinfeiern wollten, ging es ins … (Name folgt, gemeint ist das große Pub direkt südöstlich der O’Connel-Bridge, mit den ganzen Flaggen draußen). Dort gibt es eine nette “5 Beers for 5 Euro”-Aktion, man bekommt jeweils ein Viertel-Pint von fünf verschiedenen Biersorten. Entsprechend voll war der Tisch. Nachdem dies schon leicht zur Stimmung beigetragen hatte, zog ich mit Ramona + Anhang dann weiter in die Temple Bar. Wir wollten ja noch Live-Musik.
Nach dem Auld Dubliner und dem … (auch dieser Name folgt irgendwann) (beide hatten Live-Musik, die aber gerade zu Ende war) landeten wir schließlich ganz klassich in der Temple Bar selbst. Hier gab es noch einige Pints und die Musik war ok.
Irgendwann riefen die anderen an, die mittlerweile in einem anderen Club gewesen und jetzt durchaus angeheiter und heimgehwillig waren. Wir machten uns also auf den Weg Richtung St. Stephens Green und dort stieg ich ins Taxi nach Hause, nicht ohne mich herzlich von Ramona zu verabschieden.
Hauptsache höflich
Eintrag vom 04.11.2009
Thema: Allgemeines
Steffi hat mir heute eine lustige Anekdote erzählt, die einem so wohl nur in Irland oder Großbritannien passieren kann: Ihr wurden vom Fahrrad die Schutzbleche und der Sattel geklaut. Aber – Höflichkeit ist Trumpf – ihr wurde vom Dieb ein anderer (wenn auch älterer) Sattel draufgebaut, damit es nicht ganz so schlimm ist. Sehr nett, diese Diebe.
The Fifty One
Eintrag vom 03.11.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Stefanie hatte uns eingeladen, im Fifty One mit auf Stefans Geburtstag anzustossen und so haben wir (Rob, Fritz und ich) uns abends auf den Weg gemacht. Es ist schon ganz schön kalt geworden in Dublin in den letzten Tagen. Aber zum Glück kam der Bus diesmal schnell und in der Stadt haben wir dann ein Taxi genommen.
Das Fifty One ist wie jedes Pub hier: Von außen total unscheinbar, halt eine schöne Außenfasade und man denkt “ach, was für ein süßes kleines Pub” und wenn man reingeht ist das Teil riesig und zieht sich ewig nach hinten. Insgesamt wohl eher ein Pub der gehobenen Klasse, aber gemütlich eingerichtet. Das Essen ist sehr preiswert (eine riesige Schüssel Wedges für 3 Euro), die Getränkepreise sind normal.
Nach und nach trudelten dann die ganzen Google-Kollegen von Stefan ein und man lernte viele neue Leute aus aller Herren Länder kennen. Das war echt schön. Später kam dann noch Ramona, eine Freundin von mir aus Hamburg mit einem Freund dazu und wir waren insgesamt eine Runde von 10 bis 15 Leuten, immer mal kam jemand und ging jemand.
Spontan haben wir uns dafür entschieden, den letzten Bus Bus sein zu lassen und später ein Taxi nach Hause zu nehmen.









Meistens bewölkt
Vereinzelt Regen