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November 2009


Deutsches Film-Festival in Dublin

Eintrag vom 30.11.2009
Thema: Allgemeines

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Vom 3. bis 13. Dezember findet im Irish Film Institute (Temple Bar District) das „German Film Festival“ statt. Gezeigt werden:

  • BERLIN ‘36
    Donnerstag, 3. 12., 18:30
  • HILDE
    Freitag, 4. 12., 18:00
  • VORSTADKROKODILE
    Samstag, 5. 12., 13:30
  • DEUTSCHLAND 09
    Samstag, 5.12., 18:00
  • DEUTSCHE SEELEN
    Sonntag, 6.12., 14:00
  • SCHATTENWELT
    Sonntag, 6.12., 16:30
  • STURM
    Sonntag, 6.12., 18:30
  • ALIAS
    Montag, 7.12., 17:15
  • HOCHBURG DER SÜNDEN
    Dienstag, 8.12., 19:00
  • FRIEDLICHE ZEITEN
    Mittwoch, 9.12., 18:40
  • EINE FRAU IN BERLIN
    Donnerstag, 10.12., 18:00
  • GERDAS SCHWEIGEN
    Freitag, 11.12., 18:45
  • DAS WUNDER VON LEIPZIG
    Samstag, 12.12., 16:30
  • EFFI BRIEST
    Samstag, 12.12., 18:30
  • LULU & JIMI
    Sonntag, 13.12., 16:00
  • JOHN RABE
    Sonntag, 13.12., 18:10

Greyhound Racing, Cassidys

Eintrag vom 28.11.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Greyhound Racing stand auf dem Programm. In der Stadt traf ich auf die Leute, Rob war schon sehr angeheitert und hat erstmal den Taxifahrer vollgelabert, bis auch er merkte, dass der Taxifahrer telefoniert und gar nicht mit ihm sprach. Im Stadion selber war es gut befüllt und es war so blöder Nieselregen. Wir haben uns also im überdachten Restaurant einen Platz gesucht.

So richtig hold war mir das Glück nicht, nur einmal und das war der Hund den Franzi mir empfohlen hatte (danke an dieser Stelle). Und einmal hatte ich richtig was auf Hund 3 gesetzt und der war auch in Führung, nur um dann in der Kurve auszurutschen und zu stürzen. Nunja.

Danach gings noch ins Cassidys. Und dazu sag ich nur: „there’s only one Brian Brody“!


Ausflug nach Booterstown und Dalkey

Eintrag vom 26.11.2009
Thema: Allgemeines

Ich musste heute nachmittag zur Deutschen Botschaft (deren Lage und Öffnungszeiten nicht gerade sehr kompatibel mit der arbeitenden Bevölkerung sind) und so bin ich mit dem Bus nach Malahide und von dort aus mit der DART runter zur südlichen Seite der Dublin-Bay gefahren. Die Botschaft selber ist nicht zu übersehen, ein riesiger umzäunter Komplex mitten in einem Wohngebiet mit ganzen vielen kleinen typisch-irischen Häusern. Vom Strand aus konnte man die Südseite von Howth, aber auch North Bull Island betrachten. Gegessen habe ich in einem süßen alten Pub namens „The Old Punch Bowl“. Etwas dunkel war es drinnen und die Holztäffelung ist schon alt, einige alte Einheimische saßen da und sonst war es leer – also genau die Atmosphäre, die man hier nachmittags erwarten würde. Ich hatte eine Suppe und ein kleines Guinness. Solche Momente mag ich an Irland.

Weil das Wetter wirklich schon war an diesem Nachmittag (sehr kalt, aber sonnig und trocken) habe ich beschlossen, noch etwas in der Gegend zubleiben. Ich bin nahe des Ufers von der DART-Station Booterstown zur nächsten Station (Blackrock) gelaufen. Da kommt man durch einen schönen Park, mit See und künstlicher Insel in der Mitte. Da ich Blackrock schon etwas von unserem Ausflug kannte, bin ich dann lieber mit der Bahn weiter gefahren.

Dalkey

In Dalkey (hinter Dun Laoghaire) dachte ich mir dann „ach, das sieht nett aus“ und bin ausgestiegen. Und es war auch sehr nett. Ein kleiner süßer Ort mit Hanglage, einigen alten Burgruinen, süßen kleinen Läden und einer Bäckerei mit leckeren Muffins.

Im 17. Jahrhundert hatte die Dalkey eine hohe und stabile Stadtmauer und mindestens 7 kleine Burgen lagen in der Stadt bzw. in der Mauer. Dalkey war damals ein wichtiger Hafen. Heute kann man nur noch „Archibold’s Castle“ und „Goat Castle“ bewundern, letzteres dient jetzt als Rathaus. Archibold’s Castle stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es ist ist drei Etagen hoch.

Hier eine Karte zur Orientierung:

Dublin Bay

Dublin Bay

Gegen 6 bin ich dann zurück zur DART und mit kurzem Umsteigen nach Malahide zurück. Da musste ich zwar wieder etwas lange auf den Bus warte und das in der Kälte, aber das war ok, ein schöner Abschluß eines schönen Tages.


the day the dodo died

Eintrag vom 23.11.2009
Thema: Allgemeines

Nachdem ich Franzi zum Flughafen gebracht habe oblag mir die schwere Aufgabe, den anderen das Ende der Aktivitäten von dodo hier in Dublin zu verkünden. Das war nicht leicht und es hat mich auch das ganze Wochenende beschäftigt. Ich war echt froh, dass Franzi da war.

Nun, so war es also und wir haben uns in der großen Runde drüber unterhalten. Am schwierigsten war es natürlich für Steffi, aber auch für die anderen kam es sehr unerwartet.

Die logische Konsequenz aus so einem Schock ist, sich erstmal abzulenken – morgen sieht die Welt ja bekanntlich schon wieder ganz anders aus. Also haben wir uns erstmal in der Küche mit nem Grog gestärkt und sind dann in die Stadt.

Wir sind dann in die Stadt gefahren und haben uns die weihnachtlich geschmückte Grafton Street angeschaut. Anschließend sind wir in eine Kneipe im Stadtzentrum, deren Namen ich leider vergessen habe. Jedenfalls hatten Rob und Fritzi die entdeckt. Hogans Bar. Sie ist in der zweiten Etage eines normalen Wohnhauses und genau wie eine Wohnung eingerichtet. Das heißt es gibt verschiedene Zimmer (vielleicht etwas größer als in einer Wohnung) mit normalen Möbeln, nur dass im Wohnzimmer halt auch ein Bartresen ist. Wir haben uns da gemütlich in die Ledersofas geflezt und bei einem Pint dodo erstmal dodo sein lassen. Es wurde ein schöner Abend, wir sind – nach nem kleinen Bummel durch die Temple Bar – aber doch recht früh heim, weil jeder ein bissel fertig war und sicher auch erstmal Zeit für sich brauchte.

Bilder von Frank:


versuchter Anschlag in Belfast

Eintrag vom 22.11.2009
Thema: Belfast, Nordirland

In den letzten Jahren herrschte in Nordirland nahezu vollständig Ruhe und Frieden, aber im Jahr 2009 gab es einige Anschläge von einer Splittergruppe der IRA. Während die Irisch-Republikanische Armee schon lange dem bewaffneten Kampf abgeschworen und auch merkliche Schritte zur Entwaffnung getan hat, verbleiben diese Extremisten der „Real IRA“ in ihren alten Denkmustern. Wie heißt es so schön in dem Lieder Cranberries: „It’s the same old thing, since 1916 … in your head … in your head … they are still fighting.“.

2009 wurden Polizisten und britische Soldaten Opfer von Mordanschlägen. Heute gab es wieder einen versuchten Anschlag auf eine Polizeistation mit einer Autobombe. Zum Glück hat die Bombe nicht gezündet. Am gleichen Tag wurden auch wieder Polizisten beschossen.

Es ist traurig dass ein so geschundenes Land wie Irland nicht zur Ruhe kommen kann. Der irische Nationalismus und die britische Arroganz (das Empire fühlt sich immer noch im Recht, was die eigene unrühmliche Vergangenheit angeht) verhindern dies. Aber zum Glück sind die Stimmen der Vernunft auf beiden Seiten sehr laut, viel lauter als in der Vergangenheit. Bei allen Anschlägen in diesem Jahr war es so, dass sowohl republikanisch-katholische als auch royalistisch-protestantische Parteien und Politiker diese massiv verurteilt haben.

Im Alltag macht es für die Menschen letztlich keinen Unterschied, die Grenzen sind offen und es ist nur noch die Frage, welches Parlament man wählt und mit welcher Währung man bezahlt.


Rain and Shine

Eintrag vom 21.11.2009
Thema: Allgemeines

„may it rain or shine“ sagt man hier ja so gerne und sinngemäß bedeutet das „Wir treffen uns, egal wie das Wetter wird.“ Dass es oft auch regnet und gleichzeitig die Sonne scheint, das glauben einem viele Deutsche nicht. Hier also der ultimative Video-Beweis:

play video


The Men who stare at Goats

Eintrag vom 21.11.2009
Thema: Freizeit-Aktivitäten

Franzi und ich waren im Kino und haben (nach einer recht umfangreichen Einkaufstour durch die Pavillions) im Kino dann „The Men who stare at Goats“ angeschaut. Es ist ein sehr netter Film mit George Clooney (Oceans 11), Ewan McGregor (Obi Wan aus Star Wars), Jeff Bridges (The Dude aus Big Lebowski) und Kevin Spacey (American Beauty). Der Film ist als Komödie angelegt. Es ist kein Gag-Feuerwerk, aber sehr unterhaltsam und spielt gut mit den klassischen Klischees von Soldaten und Hippies.


Flut

Eintrag vom 21.11.2009
Thema: Cork

Während es hier in Dublin einfach nur viel regnet, haben es andere Teile des Landes nicht so gut. In Cork standen viele Straßen und Gebäude unter Wasser, der starke Regen hat alles überflutet. In Großbritannien gibt es viele Städte, die derzeit mit Hochwasser zu kämpfen haben.

Hier ein paar Bilder aus Cork von Lorna O‘ Callaghan:

Nachtrag: Details zur Lage in Cork finden sich im Blog von Markus Bäuchle:

http://irland-erleben.blogspot.com/2009/11/weite-teile-irlands-weiter-unter-wasser_21.html

http://irland-erleben.blogspot.com/2009/11/irland-die-schlimmste-flut-seit-800.html

http://irland-erleben.blogspot.com/2009/11/hochwasser-die-lage-in-irland-beruhigt.html

http://irland-erleben.blogspot.com/2009/11/auf-die-flut-folgt-die-wut-der-menschen.html


die Hand Gottes?

Eintrag vom 19.11.2009
Thema: Allgemeines

Nun, man mag von Fußball ja halten, was man möchte. Ich, wie schon geschrieben, mag das Spiel selber gar nicht so sehr, aber ich mag es den Leuten zuzuschauen. Gestern war das Rückspiel Frankreich-Irland (ich habe den Abend lieber mit meiner Freundin verbracht) und heute explodieren die irischen Zeitungen vor Empörung. Hier in Irland hat sogar der irische Justizminister offiziell die Wiederholung des Spieles gefordert. Das offensichtliche Handspiel war einfach zu viel.

Thierry-Henry-005


U2 zu laut

Eintrag vom 16.11.2009
Thema: Allgemeines

Dass selbst Nationalheilige wie die Band U2 nicht vor der Bürokratie sicher sind, zeigte sich heute gut in einer kleinen Annekdote. U2 wurde zu einem Bußgeld von knapp 30.000 Euro verdonnert, weil bei Ihren Konzerten Im Croke Park die Grenze von 75 Dezibel Lautstärke überschritten wurde. So berichtet das das Rolling-Stone-Magazin.


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