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Oktober 2009


Tagesausflug nach Belfast

Eintrag vom 17.10.2009
Thema: Allgemeines, Belfast


einfach nur strange

Eintrag vom 01.10.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Heute war irgendwie ein ganz komischer Tag, die Stimmung in Dublin war eigenartig. Nach der Arbeit sind wir in die Stadt gefahren, weil ich noch in die Bibliothek des Goethe-Instituts wollte. Dort hatte ich ja letztens einige interessante Hörbücher entdeckt. Das Goethe-Institut ist beim Merrion-Square (in der Nähe der National Gallery und des National Museum). Es richtet sich halt vorwiegend an Iren, die an der deutschen Sprache und Kultur interessiert sind. Aber auch für Deutsche gibt es einige nette Angebote, wie z. B. mehrere deutsche TV-Sender, aktuelle Tageszeitungen und Magazine, eine mittelgroße Bibliothek. Nunja, und in eben dieser hatte ich ein paar Hörspiele entdeckt. Also wollt ich mich anmelden (man braucht einen Adressnachweis und es kostet 10 Euro Jahresgebühr). Aber Dublin-Bus machte seinem Ruf mal wieder alle Ehre und ich wartete über 45 Minuten auf den Bus (der im 20-Minuten-Takt fahren sollte). Den Grund dafür bekam ich erst in Dublin selber mit, als ich über die O’Connel-Street lief. Dort streikten die Taxi-Fahrer und hatten alle Fahrspuren blockiert. Die Folge war ein Verkehrschaos, die Buse kamen nicht mehr wirklicht raus oder rein und wenn, dann steckten sie im Stau.

Und die Stadt war nahezu leer. Ich hatte mich ja in der Stadt mit Irene und Christina getroffen, die gerade hier zu Besuch sind. Ich wollte denen noch den Temple Bar District zeigen, wo ja das Leben tobt. Aber nix, die Straßen waren leer, die Pubs nur halb gefüllt. Und irgendiwe war eine ganz komische Stimmung in der Stadt. Steffi erzählte mir am nächsten Morgen das gleiche (sie war mit Freundinnen im Kino). Steffi meinte, vielleicht liegt es am Referendum, was ja morgen endlich abgestimmt wird. Wer weiß. Ich wurde jedenfalls auch mehrmals angequatscht, ob ich denn nicht mit „Nein“ stimmen möge. Möchte ich aber nicht, da ich ja nicht abstimmen darf (und auch mit „Ja“ stimmen würde). Als Irene einen Flyer in die Hand bekam, wie schlecht der EU-Vertrag ist („the vote to end all votes“) und sagte, sie könne nicht abstimmen, riss ihr der Typ den Flyer auch gleich wieder aus der Hand. Nun, so verschafft man sich Sympathien.

Wir sind jedenfalls in Cassidy’s und kurz danach kam auch Brian. Auch er war nicht wirklich in guter Laune (trotz Oktoberfestbesuch) und die Bar war nahezu leer, bis auf die Rollenspiel-Nerds im Untergeschoss. Die treffen sich regelmässig donnerstags im Keller und hatten sich letztens beschwert, dass die Live-Musik zu laut wäre. Eine Beschwerde über Live-Musik in einem irischen Pub! Ein Unding! Jedenfalls kamen dann noch Fritzi und auch eine Gruppe von 8 schwedischen Jungs und die haben den Abend stimmungsmässig gerettet.