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April 2009


Pommes frites für Autisten

Eintrag vom 29.04.2009
Thema: Hawthorn Park

Ok, politisch unkorrekter Titel, aber „so what?“. Die Bilder sagen alles:


Ellen Allien im Twisted Pepper

Eintrag vom 26.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Am Samstag gab sich eine bekannte Berliner DJane die Ehre und Stefan und ich zelebrierten diesen besonderen Abend entsprechend. Ab um 11 war die Location geöffnet, da war es noch relativ leer, aber deutlich voller als in jedem deutschen Club um diese Zeit (da kann man ja außer den Betreibern niemanden finden). Es wurde dann auch recht schnell voll, bis Mitternacht war der Großteil der Leute da. Der Anfang wurde unten im Basement gemacht, nette kleine Tanzfläche mit Bar, viel Platz, Sitzgelegenheiten. Ab 00:40 gings dann oben (in The Stage) los, Frau Fraatz begann aufzulegen und verzückte die Massen sofort mit ihrem Mix aus Minimal und housigen Elementen. Der Dancefloor war sofort voll und man konnte nur noch dicht gedrängt tanzen.

Das Publikum unterschied sich schon sehr von einem deutschen Club. Man merkte, dass das hier ein Highlight  der Partyszene war und auch viele Schicky-Micky-Leute kamen, die sonst nicht zu solchen Parties gehen würden. Perfekt durchgestylte Frauen mit Ihren nervigen Handtaschen unter der Schulter hab ich jedenfalls noch nicht in deutschen Clubs gesehen. Anyway, die Musik ist ja bekanntlich in einem selbst, also Augen zu und durch-getanzt. Die Stimmung war gut, die Leute lachten und schrieen, die Musik trieb voran und die Boxen hämmerten. So muss das sein.

Und irgendwie war es dann plötzlich schon 3:15 Uhr und das ist für irische Verhältnisse ja schon echt spät. Also Musik aus, Licht an, und ab zum Nachtbus. 🙂


Bulle im Supermarkt

Eintrag vom 25.04.2009
Thema: Allgemeines

Nette Anekdote zwischendurch: Im County Mayo stattete ein Jungbulle dem lokalen SuperValu Markt einen Kurzbesuch ab. Er war einem lokalen Farmer entlaufen und … keine Ahnung was ihn getrieben hat. Vielleicht wollte er schnell was aus der Gemüseabteilung holen. Hier gibts ein Video.


Piggy Bank und die Konsequenzen

Eintrag vom 25.04.2009
Thema: Hawthorn Park

So, seit ein paar Tagen haben wir jetzt unsere Piggy Bank, beziehungsweise Nika hat sie. Jedes Mal, wenn jemand ins Deutsche zurückfällt statt Englisch zu sprechen wenn Nika im Raum ist muss man etwas Geld in die Spardose geben.  Das erhöht den Englisch-Anteil spürbar (was gut ist), hat aber zwei weitere interessante Konsequenzen. Zum einen hört man plötzlich und völlig unerwartet irgendwo im Haus den Schrei „PIGGY BANK!“, zum anderen entstehen dadurch wunderschöne neu-englische Sprachkreationen, die man der Welt nicht vorenthalten sollte:

  • „I have a muscle cat.“
  • „Now you see how the bunny runs.“
  • „With me there is no good cherry eating.“
  • „He is trying to arse me.“
  • „You are on the woodway, my friend.“

Tom Lehrer – und kein bißchen sächsisch

Eintrag vom 23.04.2009
Thema: Allgemeines, Freizeit-Aktivitäten, Hawthorn Park

Heute war Oli bei uns. Oli haben wir mal im Bus kennengelernt und er stammt aus Dresden. Hoffnung keimte bei mir auf, aber Oli spricht kein bißchen sächsisch. Da haben seine Eltern echt versagt! Anyway, er ist trotzdem ein ganz unterhaltsamer Bursche. Und so kam es dann, das wir gleichzeitig Skat und Poker gespielt haben (wofür hat man denn zwei Hände). Ein lustiger, gemütlicher Abend.

Was hat das jetzt mit Tom Lehrer zu tun? Nun, zum einen: Oli ist Deutsch-Lehrer hier in Swords. Zum anderen: den Tom haben wir die ganze Zeit gehört. Und das ist wirklich geniale Musik – wenn man den Text versteht. Nicht so wie Nika und Uta, die durch die sehr dünnen Wände leider nur die Musik hörten und nicht schlafen konnten. Sorry nochmal an dieser Stelle.

Zurück zu Tom, hört selbst:


Aiden Killian geclont?

Eintrag vom 21.04.2009
Thema: Allgemeines

Auf Wunsch von Julie hier nun der Beweis, dass Aiden ein Clon ist.


Comedy Ireland im Twisted Pepper

Eintrag vom 18.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Comedy Ireland

Comedy Ireland

Julie und ich waren heute zum Comedy-Abend im Twisted Pepper.  Das ist sowas wie Nigth Wash im Deutschen. Der Host Aidan Killian sieht aus wie Gaius Baltar aus Battlestar Galactica und hatte die Menge sehr gut im Griff. Wir lagen (!) direkt vor der Bühne in supergemütlichen Budda-Bags (Riesen-Sitzsäcke) und haben uns belustigen lassen. Meine persönlichen Favoriten waren Robbie Bonham (nach eigener Aussage „an older, more doggy version of Aidan with a slightly longer dick“) und ein Typ, dessen Name ich leider nicht mehr weiß.

Die Rezession ist hier gerade das große Thema und auch viele Witze drehten sich darum (neben den üblichen Alkohol- und Frauen-Gags). Der Fernsehsender RTE machte deshalb auch ein Interview mit Aidan, dieser war nämlich früher Investment-Banker.

Die Location ist sehr nett, individuell und extrem gemütlich gestaltet. Die Barkeeper sind gut drauf und schnell im Service, aber die Cocktails leider etwas wässrig. Für 10 Euro Eintritt ein sehr gelugener Abend, das wiederholen wir bestimmt mal.

Auf dem Weg zum Bus noch ein kurzer Abstecher ins Cassidy’s, wo wir unseren Lieblings-Live-Musiker Brian Brody Hallo gesagt haben.


Heimgärtnern

Eintrag vom 18.04.2009
Thema: Hawthorn Park

Wir haben heute endlich mal das Projekt Kräuterbeet in Angriff genommen. Das stellte sich an manchen Stellen schwieriger raus, als erwartet. Aber auch lustiger als erwartet.

Ein schön kultivierter Rasen (der endlich mal wieder gemäht wurde) wurde dabei von der Grasoberfläche befreit und in ein Beet verwandelt. Währenddessen haben Brigitte und Nika bereits für später geübt, wenn die Rezession richtig durchschlägt und sie keinen Job finden. Die beiden haben nämlich schon mal einen Einkaufswagen vom B&Q Baumarkt mitgehen lassen. Offizielle Entschuldigung dafür war, dass sie die knapp 400 Liter Blumenerde sonst nicht herbekommen hätten. Aber naja, ich glaube die haben das nur gemacht, um dann später mit dem Wagen in Jackass-Manier die Einfahrt runterzurollern.

Am meisten gefreut über die ganze Aktion hat sich die Elster, die gelegentlich in unserem Backyard rumsitzt. Seit wir gemäht haben hüpft sie wie eine Verrückte über den ganzen Rasen, da sie ja nun viel einfacher an die ganzen leckeren Würmer rankommt.


Deutsche Brettspiele

Eintrag vom 16.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Es gibt im Englischsprachigen ja wirklich den Begriff „german style board games“, der die normalen Brettspiele (gegeneinander, stark auf den aktiven Spieler bezogen, sowas wie Monoply und Risiko) von den typisch deutschen (Zusammenarbeit, interaktiv, sowas wie Siedler von Catan oder Carcasonne) unterscheidet. Deutschland ist weltweit der größte Markt für Brettspiele. Im Wired-Magazin gibt es einen sehr interessanten Artikel darüber (aus US-amerikanischer Sicht).

So wundert es also kaum, dass den Deutschen in der Fremde das Brettspielen fehlt. Ich hab mich jetzt schon zum zweiten Mal mit einer Gruppe von Leute getroffen (ein paar Deutsche, ein Schweizer-Südafrikaner und 2 US-Amerikaner), die dem fröhlichen Carcasonne und Catan-Spielen fröhnen.

In einem sehr gemütlichen Weinkeller in Dublin (Fallon & Byrne) haben wir bei leckerem Rotwein und Essen mehrere Stunden gespielt. Neue Mitspieler sind jederzeit willkommen.

Fallon & Byrne (11-17 Exchequer St) ist auf jeden Fall zu empfehlen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Lebensmittelschäft für gehobene Ansprüche, hier gibt viel Bio-Lebensmittel und sehr hochwertiges Essen. In der zweiten Etage liegt ein nobles Restaurant und unterirdisch wie gesagte der Weinkeller.


ein paar irische Zitate

Eintrag vom 11.04.2009
Thema: Zitate

Sprüche und Redewendungen zu betrachten hilft unwahrscheinlich dabei, die Kultur eines Landes wirklich zu verstehen. Hier eine Auswahl meiner Lieblingssprüche aus dem Irischen.

Als Gott die Zeit machte, hat er genug davon gemacht.

Gott schenkt Dir das Gesicht, lächeln musst Du selber.

Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte.

Dort wo man nur gut von dir spricht, darfst du nicht zu oft hingehen.

Willst du gescholten werden: heirate! Willst du gelobt werden: stirb!


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