- 11.07.: Paintball
- 04.07.: Twisted Pepper twice
- 27.06.: National Botanic Gardens Dublin
- 29.05.: Ausflug nach Howth mit Franzi und Anke
- 23.05.: Leinster!
- 23.05.: Simpsons Pub Quiz
- 22.05.: Comedy Ireland, Thomas Reids
- 02.05.: Leinster vs. Munster
- 01.05.: First Fridays im Andrew Lane Theatre
- 26.04.: Ellen Allien im Twisted Pepper
Paintball
Eintrag vom 11.07.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Heute waren wir vom Team aus Paint-Ball spielen. Text folgt noch, hier erstmal die Bilder.
Twisted Pepper twice
Eintrag vom 04.07.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Abends ging es in mit Brigitte ins Twisted Pepper zu Comedy Ireland. David hatte ja genug Werbung dafür gemacht und freut sich auch sehr, als wir ihn am Eingang trafen. Die Show war wirklich gut, diesmal war Robbie Bonham der Host (MC) und präsentierte die Acts.
Danach trafen wir draußen noch Stefan, Uta und Nika. Stefan und ich holten uns in weiser Voraussicht gleich noch einen Stempel, weil ab 10 Uhr da auch eine Elektro-Party lief (downstairs) und bis 11 Uhr war der Eintritt kostenlos (es war 22:57 Uhr oder so). Damit hatte ich zwei Stempel.
Wir wollten ein paar andere Pubs austesten, aber das war nicht so der große Erfolg. Bei einem kurzer Ausflug in die Temple Bar konnten wir peinliche (und damit lustige) Touristen beobachten, z. B. betrunkende Mädels die meinten, unbedingt auf der Motorhaube eines Polizeiautos posieren zu müssen. Oder bei einer Hen-Party verhakte sich der Absatz eines betrunkenes Mädels im Schuh ihrer Freundin (zum Glück ohne eine Zehe abzutrennten), was zu minutenlangem Rumhüpfen und Rumkichern führte.
Stefan und ich entschieden uns dann, zurück zur Elektro-Party ins Pepper zu gehen und das war auch ganz nett. Am Eingang war der Bouncer etwas verwirrt (“Why do you have two stamps?”), aber wir kamen rein. Die Party war ok. Wiedermal zeigte sich, dass das Puplikum hier einfach anders ist als in Deutschland. Absatzschuhe auf Techno-Parties habe ich sonst einfach noch nicht erlebt (mit Partyerfahrung seit 1995). Irgendwann war die Musik dann einfach aus für zwei Minuten und plötzlich wurde ein ganz anderer Musik-Stil gespielt.
Schon 2003, als ich das erste Mal in Dublin war, habe ich eine Erfahrung gemacht, die sich heute auch wieder bestätigte. Die Leute haben hier überhaupt keine Skrupel nach Drogen zu fragen. Und so kamen auch diesmal wieder diverse wildfremde Leute auf einen zu und fragen “Do you have any pills?” … “No.” … “Do you know anyone selling pills?” … “No.” … “Ok.”. Und dann gingen sie einfach zum nächsten und fragten ihn oder sie. Strange!
Wir entschieden uns dann so gegen halb 2 dazu, zum Nachtbus zu gehen. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen (und die Toiletten zu benutzen) gingen wir noch in ein Pub im Heineken-Haus an der O’Connel-Bridge. Das war auch lustig, nur US-Touristen da. Drollig anzuschauen.
Dann kam endlich der Nachtbus und da trafen wir auch die Mädels wieder. Und so ging es heim.
- Robbie Bonham
National Botanic Gardens Dublin
Eintrag vom 27.06.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Nachdem ich recht entspannt gegen die Mittagszeit in die Küche kam, war das Haus überraschend ruhig. Julie und Nika machten sich gerade für einen Ausflug nach Dublin bereit, dem ich mich dann spontan anschloss. Mit dem Bus fuhren wir stadteinwärts und dann ging es per Fuss zu den National Botonaic Gardens. Im Vergleich zum Zoo im Phonix Park ist der Botanische Garten wirklich in einem ausgezeichneten, moderen Zustand. Der Eintritt ist frei, die Wege sind breit und bequem angelegt und man findet eine Vielzahl an faszinierenden Pflanzen aus der ganzen Welt. In den – teilweise recht großen – Gewächshäusern kommt man schnell in Dschungelstimmung, hier werden nicht nur Pflanzen ausgestellt, sondern Landschaften. Geschwungende Pfade, viele Seen, viele Bäume, Wiesen und Bänke runden das Angebot ab. Hier kann man echt ne schöne Zeit verbringen, noch dazu wenn das Wetter so toll ist wie es auch diesen Samstag wieder war.
Mit kühlem Softeis bewaffnet ging es dann Richtung Stadt, dank unseres Guides liefen auch gleich in die richtige Richtung und kamen dann entlang eines wunderschönen Kanals (mit Baby-Schwänen und nest-bau-fixierten Enten) ins Stadtzentrum. Dort gönnten wir uns ein kühles Pint Bulmers und fuhren dann zurück nach Swords.
Der Abend wurde abgerundet mit einem – weiteren – BBQ, bei dem sich Stefan mal wieder als Grillmeister verdient machte.
- Botanic Gardens Dublin
- fleischfressende Pflanzen
- Jäger hängen sich Geweihe an die Wand und Naturliebhaber dieses Dingsda
Ausflug nach Howth mit Franzi und Anke
Eintrag vom 29.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Gestern habe ich endlich Besuch von Franzi und Anke bekommen und mich sehr gefreut, Franzi endlich wiederzusehen.
Heute haben wir uns dann Howth angesehen, etwas verlaufen dabei und danach sind wir noch nach Dublin rein.
- die Anke
- es herrscht Wahlkampf
- die alten Frauen und das Meer
Leinster!
Eintrag vom 23.05.2009
Thema: Allgemeines, Dublin
Heute hatte ich einen richtig schönen Abend mit Tina. Mit ihr habe ich in Berlin von 2001 bis 2004 zusammen in einer WG gewohnt, danach hatten wir uns aber aus den Augen verloren. Jedenfalls kam raus, das Tina schon seit einiger Zeit in Dublin lebt und jetzt haben wir endlich wieder Kontakt. Im Long Stone (nettes Pub mit Freisitzfläche) haben wir viel über die alten Zeiten geredet und was so aus den Leuten geworden und in der Zwischenzeit alles passiert ist. Sehr schön. Danke Tina und ich freue mich drauf, wenn wir uns wieder sehen.
Danach war ich noch im Cassidy’s, wo Brian wieder spielte, diesmal besonders laut und fröhlich, weil ja Leinster heute Rugby-Meister geworden ist. Danach folgte noch eine kleine Odysee mit zwei US-Amerikanern durch Dublin, die für mich schließlich im Nightlink (Nachtbus) endete. Da wäre ich beinahe eingeschlafen (es waren dann doch schon einige Pints an diesem Abend), aber eine kleine Schlägerei zwischen einer betrunkenen Irin und einem völlig harmlosen Passagier hat die Müdigkeit kurzzeitig vertrieben.
Und wir haben jetzt ein Harp-Pintglas mehr in der Sammlung.
Simpsons Pub Quiz
Eintrag vom 23.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Achso, und eine ganz wichtige Termin-Ankündigung (zumindest für mich) habe ich gestern auf der Toilette des Twisted Pepper entdeckt:
Am 10. Juni findet im Bernard Shaw ein Pub-Quiz statt, welches sich nur um die Simpsons dreht. Startgebühr für einen Vierer-Tisch sind 20 Euro. Los gehts um 19:30.
Comedy Ireland, Thomas Reids
Eintrag vom 22.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Heute waren wir mal wieder bei Comedy Ireland und haben uns da mit Oli getroffen. Es war ein sehr lustiger, unterhaltsamer Abend. Aber zuerst haben wir mal 45 Minuten auf den Bus gewartet, in der Zeit hätte drei mal die Linie 41C hier vorbeikommen sollen, tat sie aber offensichtlich nicht. Naja, Dublin Bus halt. Da aber die Show genauso viel Verspäterung wie der Bus hatte, waren wir kurz vor Beginn da, perfektes Timing.
Host und MC war wieder Aiden Killian, als Comedians waren Kevin Goldsmith (the Cork guy), Nahm Marron, Rory O’Hanlon und Fred Cooke anwesend. Der Erlös des Abends (+ Verlosung) ging an eine Brustkrebs-Stiftung.
Danach gings noch ins Thomas Reids, wo wir von Brian mit Handschlag begrüßt wurden. Nett. Das Pub selber ist sehr groß und sehr touristenorientiert. Das tat der Stimmung keinen Abbruch, aber es ist jetzt nicht die irischste aller Kneipen. Und vom philosophischen Vermächtnis des Thomas Reid hat man auch recht wenig mitbekommen. Dafür haben wir jetzt zwei neue Pint-Gläser.
- Kevin Goldsmith (brilliant)
- das Lied hieß “Red Balls”
- Oli und Julie
- jemand hat das Micro übernommen
- Brian wiedermal am Flirten
- verrückte Touris
Leinster vs. Munster
Eintrag vom 02.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Heute war wieder ein großes Rugby-Spiel in der Stadt. Obwohl ich weder genau das Spiel noch die Mannschaften kenne, finde ich das Ganze denoch faszinierend. Die Stimmung bei solchen Spielen ist nämlich einfach genial. Wir fuhren gegen 19 Uhr (also nach dem Spiel) mit dem Bus in die Stadt und da sah man schon überall auf den Straßen die Fans in den Farben Ihrer Teams. Was aber das schöne ist: Die Fans beider Teams reden, trinken, feiern miteinander. Obwohl das Ergebnis für Munster wohl vernichtend schlecht gewesen sein muss.
Auch im Cassidy’s (der geneigte Leser erkennt an dieser Stelle, dass sich da eine Lieblings-Kneipe abzeichnet) war die Stimmung großartig, die Leute diskutierten das Spiel und das Leben und überhaupt, alles. Vor der Kneipe fuhr dann erstmal ein Feuerwehr-Truck vor. Nanu, was geht hier ab dachte man. Plötzlich laden die Feuerwehrleute einige irische Mädels in Ausgeh-Outfit aus. Hen-Party also. Und das Auto (“Fire-Limo”) kann man mieten, inklusive der Jungs. Alles klar.
Wir (Tobi, Julie, Vanni,
Steffen, ich) haben uns dann unseren Liebling-Sänger gegönnt (der eindeutig auf der Leinster-Seite stand und sang). Endlich hats geklappt, dass Tobi den auch mal zu Ohren bekommen hat.
First Fridays im Andrew Lane Theatre
Eintrag vom 01.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Seit ungefähr zwei Wochen habe ich einen neuen Lieblings-Radiosender, das ist phantom 105.2. Die spielen einen sehr schönen Mix aus Rock, Ska, Punk, Indie usw. Da kann man wenigstens mal dem üblichen “wir sind alle (Lady) gaga”-Gedüddel entfliehen. Am jeweils ersten Freitag im Monat treten mehr oder weniger unbekannte Bands im Andrew Lane Theatre (ALT) auf, danach wird noch Indie-Musik gespielt. In Dublin traf ich mich mit Julie und Tobi, die sich vorher die Stadt angeschaut hatten. Unser Dublin-Guide, deren Name ich jetzt hier nicht nennen möchte, versagte aber kläglich beim finden der Location. Aber ein Blick auf die Karte genügte und ich führte uns in eine abgelegene kleine Seitenstraße, der man eigentlich nicht trauen sollte. Und plötzlich, um die nächste Straßenecke, waren wir auch schon an der Location. Das ALT ist ein alternativ eingerichtet Konzertveranstaltungs-Dingens, keine wirkliche Bar, kein wirklicher Club. Aber ganz nett. Wir holten uns also erstmal die Stempel, den vor 10 ist der Eintritt kostenlos. Dann sind wir nochmal durch die Stadt gezogen, haben im Off Licence etwas Cider geholt und diesen natürlich nicht in der Öffentlichkeit konsumiert, denn das wäre ja verboten. Das Konzert selber war aber enttäuschend. Wir haben nur eine Band gehört. Die ersten zwei oder drei Lieder waren noch interessant und rockig, aber dann spielten die Jungs immer wieder das gleiche, die gleichen Melodien, die gleichen Riffs, die gleichen Lyrics. So wurde es schnell langweilig. Schade eigentlich.
Wir sind dann noch ins Cassedys, in der Hoffnung auf Brian Brody (Julie und Tobi hatten den schon den ganzen Abend gesucht). Aber da waren zwei andere Live-Musiker, sehr komische Freaks mit einem sehr eigenen Humor. Als die mitbekamen, dass wir Deutsche sind, durften wir uns Highlights wie “fun, fun, fun auf der Autobahn” anhören. Flight of the Conchords wollten sie aber nicht spielen, haben auch immer von “the robots are dead” gesprochen. Kurze Aufklärung: der Refrain ist “the humans are dead” und das Lied heißt Robots. “I have been corrected by a very accurate german”. Nunja.
Witzig waren die Jungs trotzdem.
Apropos witzig und Flight of the Conchords. Diese Band ist wirklich genial, die sollte man sich unbedingt mal zu Gemüte führen. Ich habe sie zufällig im Radio entdeckt und am Mittwoch lief dann auch im TV ein Auftritt von den beiden Neuseeländern. Genial.
Ellen Allien im Twisted Pepper
Eintrag vom 26.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Am Samstag gab sich eine bekannte Berliner DJane die Ehre und Stefan und ich zelebrierten diesen besonderen Abend entsprechend. Ab um 11 war die Location geöffnet, da war es noch relativ leer, aber deutlich voller als in jedem deutschen Club um diese Zeit (da kann man ja außer den Betreibern niemanden finden). Es wurde dann auch recht schnell voll, bis Mitternacht war der Großteil der Leute da. Der Anfang wurde unten im Basement gemacht, nette kleine Tanzfläche mit Bar, viel Platz, Sitzgelegenheiten. Ab 00:40 gings dann oben (in The Stage) los, Frau Fraatz begann aufzulegen und verzückte die Massen sofort mit ihrem Mix aus Minimal und housigen Elementen. Der Dancefloor war sofort voll und man konnte nur noch dicht gedrängt tanzen.
Das Publikum unterschied sich schon sehr von einem deutschen Club. Man merkte, dass das hier ein Highlight der Partyszene war und auch viele Schicky-Micky-Leute kamen, die sonst nicht zu solchen Parties gehen würden. Perfekt durchgestylte Frauen mit Ihren nervigen Handtaschen unter der Schulter hab ich jedenfalls noch nicht in deutschen Clubs gesehen. Anyway, die Musik ist ja bekanntlich in einem selbst, also Augen zu und durch-getanzt. Die Stimmung war gut, die Leute lachten und schrieen, die Musik trieb voran und die Boxen hämmerten. So muss das sein.
Und irgendwie war es dann plötzlich schon 3:15 Uhr und das ist für irische Verhältnisse ja schon echt spät. Also Musik aus, Licht an, und ab zum Nachtbus.






























































