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Dublin



Leinster vs. Munster

Eintrag vom 02.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Heute war wieder ein großes Rugby-Spiel in der Stadt. Obwohl ich weder genau das Spiel noch die Mannschaften kenne, finde ich das Ganze denoch faszinierend. Die Stimmung bei solchen Spielen ist nämlich einfach genial. Wir fuhren gegen 19 Uhr (also nach dem Spiel) mit dem Bus in die Stadt und da sah man schon überall auf den Straßen die Fans in den Farben Ihrer Teams. Was aber das schöne ist: Die Fans beider Teams reden, trinken, feiern miteinander. Obwohl das Ergebnis für Munster wohl vernichtend schlecht gewesen sein muss.

Auch im Cassidy’s (der geneigte Leser erkennt an dieser Stelle, dass sich da eine Lieblings-Kneipe abzeichnet) war die Stimmung großartig, die Leute diskutierten das Spiel und das Leben und überhaupt, alles. Vor der Kneipe fuhr dann erstmal ein Feuerwehr-Truck vor. Nanu, was geht hier ab dachte man. Plötzlich laden die Feuerwehrleute einige irische Mädels in Ausgeh-Outfit aus. Hen-Party also. Und das Auto (“Fire-Limo”) kann man mieten, inklusive der Jungs. Alles klar.

Wir (Tobi, Julie, Vanni,

Steffen, ich) haben uns dann unseren Liebling-Sänger gegönnt (der eindeutig auf der Leinster-Seite stand und sang). Endlich hats geklappt, dass Tobi den auch mal zu Ohren bekommen hat.


First Fridays im Andrew Lane Theatre

Eintrag vom 01.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Seit ungefähr zwei Wochen habe ich einen neuen Lieblings-Radiosender, das ist phantom 105.2. Die spielen einen sehr schönen Mix aus Rock, Ska, Punk, Indie usw. Da kann man wenigstens mal dem üblichen “wir sind alle (Lady) gaga”-Gedüddel entfliehen. Am jeweils ersten Freitag im Monat treten mehr oder weniger unbekannte Bands im Andrew Lane Theatre (ALT) auf, danach wird noch Indie-Musik gespielt. In Dublin traf ich mich mit Julie und Tobi, die sich vorher die Stadt angeschaut hatten. Unser Dublin-Guide, deren Name ich jetzt hier nicht nennen möchte, versagte aber kläglich beim finden der Location. Aber ein Blick auf die Karte genügte und ich führte uns in eine abgelegene kleine Seitenstraße, der man eigentlich nicht trauen sollte. Und plötzlich, um die nächste Straßenecke, waren wir auch schon an der Location. Das ALT ist ein alternativ eingerichtet Konzertveranstaltungs-Dingens, keine wirkliche Bar, kein wirklicher Club. Aber ganz nett. Wir holten uns also erstmal die Stempel, den vor 10 ist der Eintritt kostenlos. Dann sind wir nochmal durch die Stadt gezogen, haben im Off Licence etwas Cider geholt und diesen natürlich nicht in der Öffentlichkeit konsumiert, denn das wäre ja verboten. Das Konzert selber war aber enttäuschend. Wir haben nur eine Band gehört. Die ersten zwei oder drei Lieder waren noch interessant und rockig, aber dann spielten die Jungs immer wieder das gleiche, die gleichen Melodien, die gleichen Riffs, die gleichen Lyrics. So wurde es schnell langweilig. Schade eigentlich.

Wir sind dann noch ins Cassedys, in der Hoffnung auf Brian Brody (Julie und Tobi hatten den schon den ganzen Abend gesucht). Aber da waren zwei andere Live-Musiker, sehr komische Freaks mit einem sehr eigenen Humor. Als die mitbekamen, dass wir Deutsche sind, durften wir uns Highlights wie “fun, fun, fun auf der Autobahn” anhören. Flight of the Conchords wollten sie aber nicht spielen, haben auch immer von “the robots are dead” gesprochen. Kurze Aufklärung: der Refrain ist “the humans are dead” und das Lied heißt Robots. “I have been corrected by a very accurate german”. Nunja. :) Witzig waren die Jungs trotzdem.

Apropos witzig und Flight of the Conchords. Diese Band ist wirklich genial, die sollte man sich unbedingt mal zu Gemüte führen. Ich habe sie zufällig im Radio entdeckt und am Mittwoch lief dann auch im TV ein Auftritt von den beiden Neuseeländern. Genial.


Ellen Allien im Twisted Pepper

Eintrag vom 26.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Am Samstag gab sich eine bekannte Berliner DJane die Ehre und Stefan und ich zelebrierten diesen besonderen Abend entsprechend. Ab um 11 war die Location geöffnet, da war es noch relativ leer, aber deutlich voller als in jedem deutschen Club um diese Zeit (da kann man ja außer den Betreibern niemanden finden). Es wurde dann auch recht schnell voll, bis Mitternacht war der Großteil der Leute da. Der Anfang wurde unten im Basement gemacht, nette kleine Tanzfläche mit Bar, viel Platz, Sitzgelegenheiten. Ab 00:40 gings dann oben (in The Stage) los, Frau Fraatz begann aufzulegen und verzückte die Massen sofort mit ihrem Mix aus Minimal und housigen Elementen. Der Dancefloor war sofort voll und man konnte nur noch dicht gedrängt tanzen.

Das Publikum unterschied sich schon sehr von einem deutschen Club. Man merkte, dass das hier ein Highlight  der Partyszene war und auch viele Schicky-Micky-Leute kamen, die sonst nicht zu solchen Parties gehen würden. Perfekt durchgestylte Frauen mit Ihren nervigen Handtaschen unter der Schulter hab ich jedenfalls noch nicht in deutschen Clubs gesehen. Anyway, die Musik ist ja bekanntlich in einem selbst, also Augen zu und durch-getanzt. Die Stimmung war gut, die Leute lachten und schrieen, die Musik trieb voran und die Boxen hämmerten. So muss das sein.

Und irgendwie war es dann plötzlich schon 3:15 Uhr und das ist für irische Verhältnisse ja schon echt spät. Also Musik aus, Licht an, und ab zum Nachtbus. :)


Comedy Ireland im Twisted Pepper

Eintrag vom 18.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Comedy Ireland

Comedy Ireland

Julie und ich waren heute zum Comedy-Abend im Twisted Pepper.  Das ist sowas wie Nigth Wash im Deutschen. Der Host Aidan Killian sieht aus wie Gaius Baltar aus Battlestar Galactica und hatte die Menge sehr gut im Griff. Wir lagen (!) direkt vor der Bühne in supergemütlichen Budda-Bags (Riesen-Sitzsäcke) und haben uns belustigen lassen. Meine persönlichen Favoriten waren Robbie Bonham (nach eigener Aussage “an older, more doggy version of Aidan with a slightly longer dick”) und ein Typ, dessen Name ich leider nicht mehr weiß.

Die Rezession ist hier gerade das große Thema und auch viele Witze drehten sich darum (neben den üblichen Alkohol- und Frauen-Gags). Der Fernsehsender RTE machte deshalb auch ein Interview mit Aidan, dieser war nämlich früher Investment-Banker.

Die Location ist sehr nett, individuell und extrem gemütlich gestaltet. Die Barkeeper sind gut drauf und schnell im Service, aber die Cocktails leider etwas wässrig. Für 10 Euro Eintritt ein sehr gelugener Abend, das wiederholen wir bestimmt mal.

Auf dem Weg zum Bus noch ein kurzer Abstecher ins Cassidy’s, wo wir unseren Lieblings-Live-Musiker Brian Brody Hallo gesagt haben.


Deutsche Brettspiele

Eintrag vom 16.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Es gibt im Englischsprachigen ja wirklich den Begriff “german style board games”, der die normalen Brettspiele (gegeneinander, stark auf den aktiven Spieler bezogen, sowas wie Monoply und Risiko) von den typisch deutschen (Zusammenarbeit, interaktiv, sowas wie Siedler von Catan oder Carcasonne) unterscheidet. Deutschland ist weltweit der größte Markt für Brettspiele. Im Wired-Magazin gibt es einen sehr interessanten Artikel darüber (aus US-amerikanischer Sicht).

So wundert es also kaum, dass den Deutschen in der Fremde das Brettspielen fehlt. Ich hab mich jetzt schon zum zweiten Mal mit einer Gruppe von Leute getroffen (ein paar Deutsche, ein Schweizer-Südafrikaner und 2 US-Amerikaner), die dem fröhlichen Carcasonne und Catan-Spielen fröhnen.

In einem sehr gemütlichen Weinkeller in Dublin (Fallon & Byrne) haben wir bei leckerem Rotwein und Essen mehrere Stunden gespielt. Neue Mitspieler sind jederzeit willkommen.

Fallon & Byrne (11-17 Exchequer St) ist auf jeden Fall zu empfehlen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Lebensmittelschäft für gehobene Ansprüche, hier gibt viel Bio-Lebensmittel und sehr hochwertiges Essen. In der zweiten Etage liegt ein nobles Restaurant und unterirdisch wie gesagte der Weinkeller.


Howth und Dublin City

Eintrag vom 04.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Franzi Li, eine Freundin, hat gerade jemanden in Dublin besucht und sich dann spontan bei mir angemeldet. Also gabs einen kleinen Ausflug nach Howth (Standard-Ausflugsziel für Dublin-Besucher).  Die Halbinsel Howth ist direkt mit der S-Bahn (DART) erreichbar und bietet wunderschöne Klippen und gute Wanderwege. Am Hafen warten immer Robben auf Besucher, die sie mit Fisch füttern. Überhaupt dreht sich in Howth alles um Fisch, es gibt hier unzählige Geschäfte, wo man frischen Fisch aller Arten und Sorten kaufen kann. Nichts für empfindliche Nasen.

Danach sind wir noch nach Dublin rein und haben das Standard-Touri-Programm abgewickelt. Das heißt O’Connel Street, the Needle, the General Post Office, Trinity College, Grafton Street, St. Stephens Green, Temple Bar. Dort gab es noch schöne Live-Musik.


Franz Ferdinand im Olympia Theatre

Eintrag vom 01.03.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Heute waren wir (Julie, Nika, ich) beim Konzert von Franz Ferdinand. Und es war einfach klasse. Wir haben zwar ne Weile draußen verhandeln müssen, um dann endlich noch Tickets zu bekommen (die kommerziellen Ticketverkäufer waren sehr hartnäckig), aber dann hat alles geklappt.

Die Location ist großartig. Unter “Olympia Theatre” hätte ich mir einen riesigen Raum vorgestellt, aber das ist ein ganz kleines Theater mit 3 Rängen und unten vielleicht 20 Meter Raum bis zu Bühne (für die Tanzfläche). Genial.

Die Vorband war … man könnte “interessant” sagen, oder einfach gleich “Schrott” sagen. Ein paar Möchtegern-Popstars mit grottenschlechter Musik.

Dafür war Franz Ferdinand um so besser. Es hat echt Spaß gemacht, die Musik war genial und die Stimmung gut.


Dublin im November

Eintrag vom 22.11.2008
Thema: Dublin

Hier einfach mal ein paar Impressionen vom vor-Weihnachtlichen Dublin:


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