- 27.06.: National Botanic Gardens Dublin
- 29.05.: Ausflug nach Howth mit Franzi und Anke
- 23.05.: Simpsons Pub Quiz
- 22.05.: Comedy Ireland, Thomas Reids
- 20.05.: Angels and Demons
- 17.05.: Kilkenny und Glendalough
- 13.05.: Bowling
- 02.05.: Leinster vs. Munster
- 01.05.: First Fridays im Andrew Lane Theatre
- 26.04.: Ellen Allien im Twisted Pepper
National Botanic Gardens Dublin
Eintrag vom 27.06.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Nachdem ich recht entspannt gegen die Mittagszeit in die Küche kam, war das Haus überraschend ruhig. Julie und Nika machten sich gerade für einen Ausflug nach Dublin bereit, dem ich mich dann spontan anschloss. Mit dem Bus fuhren wir stadteinwärts und dann ging es per Fuss zu den National Botonaic Gardens. Im Vergleich zum Zoo im Phonix Park ist der Botanische Garten wirklich in einem ausgezeichneten, moderen Zustand. Der Eintritt ist frei, die Wege sind breit und bequem angelegt und man findet eine Vielzahl an faszinierenden Pflanzen aus der ganzen Welt. In den – teilweise recht großen – Gewächshäusern kommt man schnell in Dschungelstimmung, hier werden nicht nur Pflanzen ausgestellt, sondern Landschaften. Geschwungende Pfade, viele Seen, viele Bäume, Wiesen und Bänke runden das Angebot ab. Hier kann man echt ne schöne Zeit verbringen, noch dazu wenn das Wetter so toll ist wie es auch diesen Samstag wieder war.
Mit kühlem Softeis bewaffnet ging es dann Richtung Stadt, dank unseres Guides liefen auch gleich in die richtige Richtung und kamen dann entlang eines wunderschönen Kanals (mit Baby-Schwänen und nest-bau-fixierten Enten) ins Stadtzentrum. Dort gönnten wir uns ein kühles Pint Bulmers und fuhren dann zurück nach Swords.
Der Abend wurde abgerundet mit einem – weiteren – BBQ, bei dem sich Stefan mal wieder als Grillmeister verdient machte.
- Botanic Gardens Dublin
- fleischfressende Pflanzen
- Jäger hängen sich Geweihe an die Wand und Naturliebhaber dieses Dingsda
Ausflug nach Howth mit Franzi und Anke
Eintrag vom 29.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Gestern habe ich endlich Besuch von Franzi und Anke bekommen und mich sehr gefreut, Franzi endlich wiederzusehen.
Heute haben wir uns dann Howth angesehen, etwas verlaufen dabei und danach sind wir noch nach Dublin rein.
- die Anke
- es herrscht Wahlkampf
- die alten Frauen und das Meer
Simpsons Pub Quiz
Eintrag vom 23.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Achso, und eine ganz wichtige Termin-Ankündigung (zumindest für mich) habe ich gestern auf der Toilette des Twisted Pepper entdeckt:
Am 10. Juni findet im Bernard Shaw ein Pub-Quiz statt, welches sich nur um die Simpsons dreht. Startgebühr für einen Vierer-Tisch sind 20 Euro. Los gehts um 19:30.
Comedy Ireland, Thomas Reids
Eintrag vom 22.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Heute waren wir mal wieder bei Comedy Ireland und haben uns da mit Oli getroffen. Es war ein sehr lustiger, unterhaltsamer Abend. Aber zuerst haben wir mal 45 Minuten auf den Bus gewartet, in der Zeit hätte drei mal die Linie 41C hier vorbeikommen sollen, tat sie aber offensichtlich nicht. Naja, Dublin Bus halt. Da aber die Show genauso viel Verspäterung wie der Bus hatte, waren wir kurz vor Beginn da, perfektes Timing.
Host und MC war wieder Aiden Killian, als Comedians waren Kevin Goldsmith (the Cork guy), Nahm Marron, Rory O’Hanlon und Fred Cooke anwesend. Der Erlös des Abends (+ Verlosung) ging an eine Brustkrebs-Stiftung.
Danach gings noch ins Thomas Reids, wo wir von Brian mit Handschlag begrüßt wurden. Nett. Das Pub selber ist sehr groß und sehr touristenorientiert. Das tat der Stimmung keinen Abbruch, aber es ist jetzt nicht die irischste aller Kneipen. Und vom philosophischen Vermächtnis des Thomas Reid hat man auch recht wenig mitbekommen. Dafür haben wir jetzt zwei neue Pint-Gläser.
- Kevin Goldsmith (brilliant)
- das Lied hieß “Red Balls”
- Oli und Julie
- jemand hat das Micro übernommen
- Brian wiedermal am Flirten
- verrückte Touris
Angels and Demons
Eintrag vom 20.05.2009
Thema: Freizeit-Aktivitäten
Zur Zeit kommt ja die katholische Kirche hier in Irland nicht so gut weg, der Abschlußbericht über die systematische Mißhandlung von Jungen und Mädchen in den Erziehungsheimen der Kirche in den letzten 30 Jahren wurde diese Woche veröffentlicht. Vor allem vorm Hintergrund der unsäglichen Äußerungen des Bischof Mixa werfen die aktuellen Ergebnisse ein bezeichnendes Bild auf die Kirche. Dies ist kein Angriff von mir gegen Menschen katholischen Glaubens. Diesen respektiere ich. Allerdings bin ich der Meinung, dass die katholische Kirche als Organisation und die von ihr geförderte Verblendung von Menschen für mehr Leid, Gewalt, Tod und Unrecht in den letzten 1.000 Jahren verantwortlich ist als der aufgeklärte Humanismus der Atheisten oder Agnostiker.
Anyway. Eigentlich geht es um den Angels and Demons, die Verfilmung von Dan Browns gleichnamigen Buch. Um es kurz zu machen: Der Film ist gut. Ich hatte wesentlich weniger erwartet. Eine spannende und packende Erzählweise, ein Ende welches überraschend ist und viel Action. Kleine Fehler und Unstimmigkeiten vergibt man genauso gern wie die großen (Antimaterie?). Das ist halt Hollywood. Wer Anspruch möchte, ist in Programmkinos sowieso besser aufgehoben.
Hier noch meine Top3 der doofsten Fehler im Film:
- die Bombe in die Luft zu bringen, würde ihren Effekt noch erhöhen. So werden Atombomben z. B. ca. 1000 Meter über dem Boden gezündet. Ein Helikopter kann max 6000 Meter hoch steigen.
- nach dem Mord auf dem Petersplatz hat der Hauptdarsteller erstmal genug Zeit, sich in Ruhe zu waschen und umzuziehen. So gegen halb fällt ihm dann ein, dass ja in 30 Minuten wieder jemand stirbt und dass er jetzt doch mal schnell Zugang zum Archiv des Vatikan braucht
- in der Endszene fällt das glühend heiße Eisen auf den Teppich und es entsteht nicht mal ein Brandfleck auf dem Teppich
Kilkenny und Glendalough
Eintrag vom 17.05.2009
Thema: Freizeit-Aktivitäten, Unterwegs im Land
Mit Brigitte, Uta, Julie und ihrer Freundin Kristel haben wir eine Bustour nach Kilkenny gemacht. Gebucht hatten wir über Paddy Waggons, die haben viele interessante Touren im Angebot.
Zuerst ging es nach Glendalough, da war ich ja Ende letzten Jahres schonmal. Ein sehr schönes Ausflugsziel, hier lohnt es sich im Sommer sicher auch mal ein Wochenende zu verbringen.
Dann ging es weiter nach Kilkenny. Die Stadt war eher enttäuschend, da hatte ich mir mehr erhofft. Es gibt das Schloß und eine überteuerte Haupttouristenstraße, das wars. Man könnte halt noch die Kilkenny-Brauerei anschauen, die deutlich älter als Guinness ist (aber genau wie Bulmers auch zur Guinness-Gruppe gehört).
Wir haben dann am Ende der Touri-Zone noch einige nette Seitenstraßen und Kirchen entdeckt und einen sehr leckeren Fast-Food-Tempel (Supermacs, 100% Irish). Da habe ic mir einen Veggie-Burger gegönnt und später noch einen heißen Blaubeeren-Muffin mit Vanilleeis drin. Mmmmh.
Insgesamt war der Ausflug nett, man hat was gesehen. Aber die paar Stunden in Kilkenny haben auch gereicht.
- Dont walk on the water? Sorry, Jesus.
Bowling
Eintrag vom 13.05.2009
Thema: Freizeit-Aktivitäten, Hawthorn Park
Heute waren unser ganzes Haus beim Bowling. Im ALSAA Sportzentrum (Nähe Flughafen) hatten wir zwei Bahnen für 7 Leute. Eingeladen hat dodo, Getränke gabs dazu. Highlights waren in die falsche Richtung gewurfene Kugeln, zerrissene Jeans und Wedges mit leckerem Knoblauch-Dipp. Ansonsten lassen wir einfach die Bilder sprechen:
- Bulmers
- Julie aka Juce
- Utah aka Ute
- Joerg aka Jorg
- Brigitte
- serious stuff
- Nika aka Veronike
- Give me an I
- Give me a … ähm … some letter.
- Give me a B
Leinster vs. Munster
Eintrag vom 02.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Heute war wieder ein großes Rugby-Spiel in der Stadt. Obwohl ich weder genau das Spiel noch die Mannschaften kenne, finde ich das Ganze denoch faszinierend. Die Stimmung bei solchen Spielen ist nämlich einfach genial. Wir fuhren gegen 19 Uhr (also nach dem Spiel) mit dem Bus in die Stadt und da sah man schon überall auf den Straßen die Fans in den Farben Ihrer Teams. Was aber das schöne ist: Die Fans beider Teams reden, trinken, feiern miteinander. Obwohl das Ergebnis für Munster wohl vernichtend schlecht gewesen sein muss.
Auch im Cassidy’s (der geneigte Leser erkennt an dieser Stelle, dass sich da eine Lieblings-Kneipe abzeichnet) war die Stimmung großartig, die Leute diskutierten das Spiel und das Leben und überhaupt, alles. Vor der Kneipe fuhr dann erstmal ein Feuerwehr-Truck vor. Nanu, was geht hier ab dachte man. Plötzlich laden die Feuerwehrleute einige irische Mädels in Ausgeh-Outfit aus. Hen-Party also. Und das Auto (“Fire-Limo”) kann man mieten, inklusive der Jungs. Alles klar.
Wir (Tobi, Julie, Vanni,
Steffen, ich) haben uns dann unseren Liebling-Sänger gegönnt (der eindeutig auf der Leinster-Seite stand und sang). Endlich hats geklappt, dass Tobi den auch mal zu Ohren bekommen hat.
First Fridays im Andrew Lane Theatre
Eintrag vom 01.05.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Seit ungefähr zwei Wochen habe ich einen neuen Lieblings-Radiosender, das ist phantom 105.2. Die spielen einen sehr schönen Mix aus Rock, Ska, Punk, Indie usw. Da kann man wenigstens mal dem üblichen “wir sind alle (Lady) gaga”-Gedüddel entfliehen. Am jeweils ersten Freitag im Monat treten mehr oder weniger unbekannte Bands im Andrew Lane Theatre (ALT) auf, danach wird noch Indie-Musik gespielt. In Dublin traf ich mich mit Julie und Tobi, die sich vorher die Stadt angeschaut hatten. Unser Dublin-Guide, deren Name ich jetzt hier nicht nennen möchte, versagte aber kläglich beim finden der Location. Aber ein Blick auf die Karte genügte und ich führte uns in eine abgelegene kleine Seitenstraße, der man eigentlich nicht trauen sollte. Und plötzlich, um die nächste Straßenecke, waren wir auch schon an der Location. Das ALT ist ein alternativ eingerichtet Konzertveranstaltungs-Dingens, keine wirkliche Bar, kein wirklicher Club. Aber ganz nett. Wir holten uns also erstmal die Stempel, den vor 10 ist der Eintritt kostenlos. Dann sind wir nochmal durch die Stadt gezogen, haben im Off Licence etwas Cider geholt und diesen natürlich nicht in der Öffentlichkeit konsumiert, denn das wäre ja verboten. Das Konzert selber war aber enttäuschend. Wir haben nur eine Band gehört. Die ersten zwei oder drei Lieder waren noch interessant und rockig, aber dann spielten die Jungs immer wieder das gleiche, die gleichen Melodien, die gleichen Riffs, die gleichen Lyrics. So wurde es schnell langweilig. Schade eigentlich.
Wir sind dann noch ins Cassedys, in der Hoffnung auf Brian Brody (Julie und Tobi hatten den schon den ganzen Abend gesucht). Aber da waren zwei andere Live-Musiker, sehr komische Freaks mit einem sehr eigenen Humor. Als die mitbekamen, dass wir Deutsche sind, durften wir uns Highlights wie “fun, fun, fun auf der Autobahn” anhören. Flight of the Conchords wollten sie aber nicht spielen, haben auch immer von “the robots are dead” gesprochen. Kurze Aufklärung: der Refrain ist “the humans are dead” und das Lied heißt Robots. “I have been corrected by a very accurate german”. Nunja.
Witzig waren die Jungs trotzdem.
Apropos witzig und Flight of the Conchords. Diese Band ist wirklich genial, die sollte man sich unbedingt mal zu Gemüte führen. Ich habe sie zufällig im Radio entdeckt und am Mittwoch lief dann auch im TV ein Auftritt von den beiden Neuseeländern. Genial.
Ellen Allien im Twisted Pepper
Eintrag vom 26.04.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Am Samstag gab sich eine bekannte Berliner DJane die Ehre und Stefan und ich zelebrierten diesen besonderen Abend entsprechend. Ab um 11 war die Location geöffnet, da war es noch relativ leer, aber deutlich voller als in jedem deutschen Club um diese Zeit (da kann man ja außer den Betreibern niemanden finden). Es wurde dann auch recht schnell voll, bis Mitternacht war der Großteil der Leute da. Der Anfang wurde unten im Basement gemacht, nette kleine Tanzfläche mit Bar, viel Platz, Sitzgelegenheiten. Ab 00:40 gings dann oben (in The Stage) los, Frau Fraatz begann aufzulegen und verzückte die Massen sofort mit ihrem Mix aus Minimal und housigen Elementen. Der Dancefloor war sofort voll und man konnte nur noch dicht gedrängt tanzen.
Das Publikum unterschied sich schon sehr von einem deutschen Club. Man merkte, dass das hier ein Highlight der Partyszene war und auch viele Schicky-Micky-Leute kamen, die sonst nicht zu solchen Parties gehen würden. Perfekt durchgestylte Frauen mit Ihren nervigen Handtaschen unter der Schulter hab ich jedenfalls noch nicht in deutschen Clubs gesehen. Anyway, die Musik ist ja bekanntlich in einem selbst, also Augen zu und durch-getanzt. Die Stimmung war gut, die Leute lachten und schrieen, die Musik trieb voran und die Boxen hämmerten. So muss das sein.
Und irgendwie war es dann plötzlich schon 3:15 Uhr und das ist für irische Verhältnisse ja schon echt spät. Also Musik aus, Licht an, und ab zum Nachtbus.





























































































