Wordpress Themes

Freizeit-Aktivitäten



Aufräumen und das letzte Mal gemeinsam ins Pub

Eintrag vom 28.01.2010
Thema: Freizeit-Aktivitäten, Hawthorn Park

Gestern haben wir das ganze Büro abgebaut und verpackt, überall geputzt und aussortiert. Die ganze Aktion lief richtig gut, alles ging schnell und am Nachmittag waren wir fertig. So sauber war das Haus wahrscheinlich nicht mal, als wir eingezogen sind.

Nachdem wir noch schön gemeinsam gekocht haben (es gab: Kartoffelbrei, Pizza, Nudeln mit leckerer scharfer Soße, Fries und Onion Rings), haben wir noch etwas geschwatzt. Von Steffi gab es als Abschiedsgeschenk für jeden ein Nicki, das war echt niedlich.

Abends gingen wir dann zum letzten Mal gemeinsam ins Pub, für manche auch zum ersten Mal in Swords. Eigentlich wollten wir in die Cock Tavern, aber da lief die Alarmanlage oder der Rauchmelder. Jedenfalls schrillte die ganze Zeit ein extrem Lauter und hoher Ton. Die Iren haben sich davon gar nicht stören lassen, saßen weiter da, haben getrunken, gegessen, Zeitung gelesen. Naja, wahrscheinlich sind die die ganzen Alarm-Anlagen gewöhnt.

Also sind wir in Wrights, was bei einigen melancholische Erinnerungen weckte, haben dort gemütlich ein paar Pints getrunken und sind – mit einem kurzen Zwischenstopp bei Roxy’s – dann heim. Dort wurde sich von Daniel und Gregor verabschiedet, die beide Freitag früh morgens heimfliegen.


Jackpot

Eintrag vom 24.01.2010
Thema: Freizeit-Aktivitäten, Hawthorn Park

Das Haus ist derzeit voll, neben Saskia sind auch noch Vivien (Kollegin aus Berlin) samt ihrem Freund sowie zwei Kumpels von Gregor da. Darunter auch viele Poker-Begeisterte.

Nachdem der Nachmittag uns ungefähr 5 Stunden zum Pizza-Zutaten-Einkaufen-und-dann-Pizza-machen gekostet hat (die war aber dafür verdammt lecker), ging es also abends ums Geld. 8 Mitspieler, das ist ein ordentlicher Tisch. Und ich muss sagen, das Haus hier bringt mir scheinbar Glück. Zum zweiten Mal habe ich schon ein Turnier gewonnen und den Jackpot abkassiert. Das Spiel hat wirklich Spaß gemacht und das Heads Up gegen Robert war spannend.


Besuch von Saskia

Eintrag vom 23.01.2010
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Seit Donnerstag ist die Saskia zu Besuch hier, wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen (das letzte Mal als ich noch in Hamburg wohnte). Also gab es einfach viel zu quatschen und für Saskia hieß es auch einfach mal ausspannen. Dafür hat sie auch (ohne Übertreibung) Stunden im Penneys verbracht. Sowohl der in Swords als auch der große in Dublin.

Am Samstag waren wir dann unterwegs, sind mit dem Bus nach Howth rausgefahren, haben uns die Robben angeschaut und kurz den Berg erklommen. Das Wetter war uns aber nicht ganz so hold. Also sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben einen Rundgang gemacht. Da lag auch ein Gourmet Burger Kitchen auf dem Weg. :o)

Dann ging es – für mich als Abschiedstour – zum Irish Comedy ins Twistted Pepper. David hat sich sehr gefreut und sich auch ganz lieb verabschiedet. Und der Comedy Abend war richtig gut. Danach noch ins Cassidys zu Brian und dann irgendwann in den Nachtbus.


noch 2 Wochen

Eintrag vom 17.01.2010
Thema: Freizeit-Aktivitäten

So, jetzt sind es noch genau 2 Wochen bis ich Irland verlassen werde. Es kommt schon ein wenig Melancholie auf, auch wenn ich mich sehr auf die Zeit bei meiner Freundin freue. Einfach mal ausspannend, nichts machen und Zeit mit ihr verbringen. So eine Fernbeziehung, bei der man immer auf den Flieger angewiesen ist, ist schon sehr anstrengend.

Das Wochenende war sehr gechillt, ich habe viel gefaulenzt, am Shop meines Vaters rumprogrammiert, die erste Kiste gepackt und war heute – weil so schöner Sonnenschein war – noch 2 Stunden spazieren.

Dabei habe ich noch den Park am Swords Castle entdeckt, den ich so bisher noch gar nicht kannte. Am Roundtower war ich auch nochmal, einfach nochmal die Plätze in Swords besuchen und sich langsam verabschieden.


Weihnachtsmarkt – 12 Days of Christmas

Eintrag vom 12.12.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

12 Days of Christmas heißt es in den Dubliner Docklands und der Titel ist schon irreführend. Denn der „kontinentale“ Weihnachtsmarkt hat 14 Tage geöffnet, Donnerstag und Freitag wurden einfach zu „Preview“-Tagen gemacht. Am Samstag war jedoch die offizielle Eröffnung. Der Markt ist stark dominiert von deutschen Ständen, die haben die Hütten direkt aus Deutschland hergefahren und sich auch gar nicht erst die Mühe gemacht, die Schilder zu ändern. So steht da „Pommes frites“ (im Englischen gibt es ja nur „Fries“ bzw. „Chips“), „Französische Crepes“ (in Deutsch), „Bratwurst“, „Glühwein“, usw. Dem Verkauf hat es wohl keinen Abbruch getan, denn locker die Hälfte der Besucher auf dem Weihnachtsmarkt waren Deutsche, wie man unschwer hören konnte.

Die Preise sind – Dublin-typisch – exorbitant. Ein Glühweinchen kostet 5 Euro (plus 5 Euro Tassenpfand), eine Bratwurst auch. Ein Berliner („Pfannkuchen“) 3,50 Euro, kandierte Äpfel 4 Euro, usw. Aber was solls, Hauptsache man hat Spaß. So richtige Weihnachtsstimmung wollte aber nicht aufkommen, auch wenn der Chor mit den jungen irischen Mädels sich mit seinen Weihnachtslieder alle Mühe gab.

Es war einfach zu warm (gefühlt 10 Grad Plus) und von Schnee träumt man ja hierzulande sowieso nur. Aber wir hatten viel Spaß, sind dann sogar auf einem Karosell mitgefahren.

Danach setzte sich die ganze Meute (Robert, sein Studienkumpel aus Deutschland, der Bruder seiner Freundin, Steffi und Stephan, Frank, Daniel, Gregor und dann noch der französische Kumpel mit dem nicht korrekt aussprechbaren Namen) in Bewegung und wir steuerten einige Pubs an. Es ging los im Arlington Hotel, danach ins Pravda. Dort spielte eine Band, die Musik war ganz ok. Ich hab mir dann noch etwas Live-Musik im Cassidys gegönnt und bin dann mit dem Nachtbus heim.


Greyhound Racing, Cassidys

Eintrag vom 28.11.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Greyhound Racing stand auf dem Programm. In der Stadt traf ich auf die Leute, Rob war schon sehr angeheitert und hat erstmal den Taxifahrer vollgelabert, bis auch er merkte, dass der Taxifahrer telefoniert und gar nicht mit ihm sprach. Im Stadion selber war es gut befüllt und es war so blöder Nieselregen. Wir haben uns also im überdachten Restaurant einen Platz gesucht.

So richtig hold war mir das Glück nicht, nur einmal und das war der Hund den Franzi mir empfohlen hatte (danke an dieser Stelle). Und einmal hatte ich richtig was auf Hund 3 gesetzt und der war auch in Führung, nur um dann in der Kurve auszurutschen und zu stürzen. Nunja.

Danach gings noch ins Cassidys. Und dazu sag ich nur: „there’s only one Brian Brody“!


The Men who stare at Goats

Eintrag vom 21.11.2009
Thema: Freizeit-Aktivitäten

Franzi und ich waren im Kino und haben (nach einer recht umfangreichen Einkaufstour durch die Pavillions) im Kino dann „The Men who stare at Goats“ angeschaut. Es ist ein sehr netter Film mit George Clooney (Oceans 11), Ewan McGregor (Obi Wan aus Star Wars), Jeff Bridges (The Dude aus Big Lebowski) und Kevin Spacey (American Beauty). Der Film ist als Komödie angelegt. Es ist kein Gag-Feuerwerk, aber sehr unterhaltsam und spielt gut mit den klassischen Klischees von Soldaten und Hippies.


Irland vs. Frankreich

Eintrag vom 14.11.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Ja, König Fussball regiert. Und obwohl ich ja selber kein wirkliches Interesse am Fussball-Gucken habe, so schaue ich mir doch sehr gern die Menschen an, wenn sie Fussball gucken. So auch gestern. Während die anderen schon am frühen Nachmittag in die Stadt gefahren sind, habe ich es mir noch etwas mit Bett und Laptop gut gehen lassen. Man muss die Faulenz-Tage ja feiern, wie sie fallen.

Abends bin ich dann zum Bus, wo mir eine wartende Dame erstmal erklärt, dass der vorherige 41C schon nicht gekommen ist (was echt häufig passiert in letzter Zeit) und sie stände da schon über 40 Minuten an der Haltestelle. Dublin Bus halt. Anyway, die Busfahrt war wieder lang, wurde aber durch angetrunkene, kurzberockte, Einen-Absatzschuh-verloren-habende-und-deshalb-hinkende Gören etwas aufgeheitert. Außerdem ist das eine gute Gelegenheit, mein aktuelles Hörbuch weiter zu hören. Tintenherz heißt es, eine wirklich sehr schöne Geschichte und genial vorgelesen von Rainer Strecker.

In der Stadt trafen wir uns im Arlington Hotel (direkt an der Liffey, westlich von der O’Connell St.) und schauten die zweite Halbzeit. Rob und seine Freundin verabschiedeten sich dann. Danach gings ins Cassidys. Dort war es schon verdammt voll, wir erwischten aber noch einen netten Platz. Eine der Bedienungen (Sarah, die Brunette die immer lächelt, nicht die Dunkelblonde mit den Alt-Frauen-Händen) feierte ihre Graduation. Wie sie selbst sagte „I work here 6 days the week and on my day of I go to the Cassidys … it’s sad.“ 🙂

Anyway, die Party nahm schnell Fahrt auf und das Publikum war gut drauf. Zwischendurch quatschte mich ein Typ mit einem verdächtig großen Pflaster auf dem Hinterkopf an, aber der wurde dann auch von den Türstehern dezent nach draußen bugsiert. Und so hieß es dann einfach nur noch „Guinness and Music“. Heute sogar mit ein paar Videos. Irgendwann, keine Ahnung wie spät es war, fuhren wir dann mit dem Taxi heim.


The Fifty One

Eintrag vom 03.11.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Stefanie hatte uns eingeladen, im Fifty One mit auf Stefans Geburtstag anzustossen und so haben wir (Rob, Fritz und ich) uns abends auf den Weg gemacht. Es ist schon ganz schön kalt geworden in Dublin in den letzten Tagen. Aber zum Glück kam der Bus diesmal schnell und in der Stadt haben wir dann ein Taxi genommen.

Das Fifty One ist wie jedes Pub hier: Von außen total unscheinbar, halt eine schöne Außenfasade und man denkt „ach, was für ein süßes kleines Pub“ und wenn man reingeht ist das Teil riesig und zieht sich ewig nach hinten. Insgesamt wohl eher ein Pub der gehobenen Klasse, aber gemütlich eingerichtet. Das Essen ist sehr preiswert (eine riesige Schüssel Wedges für 3 Euro), die Getränkepreise sind normal.

Nach und nach trudelten dann die ganzen Google-Kollegen von Stefan ein und man lernte viele neue Leute aus aller Herren Länder kennen. Das war echt schön. Später kam dann noch Ramona, eine Freundin von mir aus Hamburg mit einem Freund dazu und wir waren insgesamt eine Runde von 10 bis 15 Leuten, immer mal kam jemand und ging jemand.

Spontan haben wir uns dafür entschieden, den letzten Bus Bus sein zu lassen und später ein Taxi nach Hause zu nehmen.


einfach nur strange

Eintrag vom 01.10.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten

Heute war irgendwie ein ganz komischer Tag, die Stimmung in Dublin war eigenartig. Nach der Arbeit sind wir in die Stadt gefahren, weil ich noch in die Bibliothek des Goethe-Instituts wollte. Dort hatte ich ja letztens einige interessante Hörbücher entdeckt. Das Goethe-Institut ist beim Merrion-Square (in der Nähe der National Gallery und des National Museum). Es richtet sich halt vorwiegend an Iren, die an der deutschen Sprache und Kultur interessiert sind. Aber auch für Deutsche gibt es einige nette Angebote, wie z. B. mehrere deutsche TV-Sender, aktuelle Tageszeitungen und Magazine, eine mittelgroße Bibliothek. Nunja, und in eben dieser hatte ich ein paar Hörspiele entdeckt. Also wollt ich mich anmelden (man braucht einen Adressnachweis und es kostet 10 Euro Jahresgebühr). Aber Dublin-Bus machte seinem Ruf mal wieder alle Ehre und ich wartete über 45 Minuten auf den Bus (der im 20-Minuten-Takt fahren sollte). Den Grund dafür bekam ich erst in Dublin selber mit, als ich über die O’Connel-Street lief. Dort streikten die Taxi-Fahrer und hatten alle Fahrspuren blockiert. Die Folge war ein Verkehrschaos, die Buse kamen nicht mehr wirklicht raus oder rein und wenn, dann steckten sie im Stau.

Und die Stadt war nahezu leer. Ich hatte mich ja in der Stadt mit Irene und Christina getroffen, die gerade hier zu Besuch sind. Ich wollte denen noch den Temple Bar District zeigen, wo ja das Leben tobt. Aber nix, die Straßen waren leer, die Pubs nur halb gefüllt. Und irgendiwe war eine ganz komische Stimmung in der Stadt. Steffi erzählte mir am nächsten Morgen das gleiche (sie war mit Freundinnen im Kino). Steffi meinte, vielleicht liegt es am Referendum, was ja morgen endlich abgestimmt wird. Wer weiß. Ich wurde jedenfalls auch mehrmals angequatscht, ob ich denn nicht mit „Nein“ stimmen möge. Möchte ich aber nicht, da ich ja nicht abstimmen darf (und auch mit „Ja“ stimmen würde). Als Irene einen Flyer in die Hand bekam, wie schlecht der EU-Vertrag ist („the vote to end all votes“) und sagte, sie könne nicht abstimmen, riss ihr der Typ den Flyer auch gleich wieder aus der Hand. Nun, so verschafft man sich Sympathien.

Wir sind jedenfalls in Cassidy’s und kurz danach kam auch Brian. Auch er war nicht wirklich in guter Laune (trotz Oktoberfestbesuch) und die Bar war nahezu leer, bis auf die Rollenspiel-Nerds im Untergeschoss. Die treffen sich regelmässig donnerstags im Keller und hatten sich letztens beschwert, dass die Live-Musik zu laut wäre. Eine Beschwerde über Live-Musik in einem irischen Pub! Ein Unding! Jedenfalls kamen dann noch Fritzi und auch eine Gruppe von 8 schwedischen Jungs und die haben den Abend stimmungsmässig gerettet.


Nächste Seite »