Am Samstag gab sich eine bekannte Berliner DJane die Ehre und Stefan und ich zelebrierten diesen besonderen Abend entsprechend. Ab um 11 war die Location geöffnet, da war es noch relativ leer, aber deutlich voller als in jedem deutschen Club um diese Zeit (da kann man ja außer den Betreibern niemanden finden). Es wurde dann auch recht schnell voll, bis Mitternacht war der Großteil der Leute da. Der Anfang wurde unten im Basement gemacht, nette kleine Tanzfläche mit Bar, viel Platz, Sitzgelegenheiten. Ab 00:40 gings dann oben (in The Stage) los, Frau Fraatz begann aufzulegen und verzückte die Massen sofort mit ihrem Mix aus Minimal und housigen Elementen. Der Dancefloor war sofort voll und man konnte nur noch dicht gedrängt tanzen.

Das Publikum unterschied sich schon sehr von einem deutschen Club. Man merkte, dass das hier ein Highlight  der Partyszene war und auch viele Schicky-Micky-Leute kamen, die sonst nicht zu solchen Parties gehen würden. Perfekt durchgestylte Frauen mit Ihren nervigen Handtaschen unter der Schulter hab ich jedenfalls noch nicht in deutschen Clubs gesehen. Anyway, die Musik ist ja bekanntlich in einem selbst, also Augen zu und durch-getanzt. Die Stimmung war gut, die Leute lachten und schrieen, die Musik trieb voran und die Boxen hämmerten. So muss das sein.

Und irgendwie war es dann plötzlich schon 3:15 Uhr und das ist für irische Verhältnisse ja schon echt spät. Also Musik aus, Licht an, und ab zum Nachtbus. :)