Die slowakische Regierung musste sich heute bei der irischen Regierung entschuldigen, weil sie Sprengstoff im Flugzeug nach Dublin geschmuggelt haben. Zu “Testzwecken” wurden insgesamt 8 unwissenden Passagieren am Flughafen Bratislava Sprengstoff ins Gepäck geschmugelt. Einer dieser Fluggäste reiste nach Irland (mit Zwischenumstieg) und wurde hier von der Polizei verhaftet und verhört. Die sieben anderen Passagiere wurden schon in Bratislava von den dortigen Sicherheitsbehörden erwischt, da hat der Test also funktioniert. Aber der achte kam durch sämtliche Sicherheitskontrollen. Ohne es zu wissen nahm der die 90 Gramm des Sprengstoffes mit nach Hause. Erst drei Tage später kammen die slowakischen Behörden dann auf die Idee, doch auch mal den Iren Bescheid zu sagen, was man da in ihr Land geschmuggelt hatte – der Fluggast war die ganze Zeit in potentieller Gefahr. Und ganz präzise lief die Kommunikation auch dann nicht, denn der Ahnunglose wurde von der Polizei verhaftet und angeklagt. Sein Haus wurde weiträumig abgesperrt und evakuiert. Erst dann klärte sich der Vorfall, und der Mann konnte wieder frei gelassen werden.

Man sieht: Es braucht gar nicht die Terroristen von Al Kaida. Eine Bedrohung nicht nur für die Freiheit sondern auch für Leib und Leben geht von übereifrigen Regierungen selbst aus. Wir kennen das ja von Schäuble & Konsorten.