Donnerstag Abend heißt ja eigentlich immer Live-Music im Cassidys und so war es auch heute geplant. Ramona ist ja zu Besuch und ich wollte ihr das mal in echt zeigen, was sie nur von Videos kannte. Also fuhr die Hawthorn-Park-Crew in die Stadt und wir machten es uns im Cassidys gemütlich. Nach einer Weile tauchte auch Ramona mit Ihrem Kumpel auf und wir quatschten über ihre ganzen Dublin-Erfahrungen. Irgendwie wurde es aber nicht voll, nur die Rollenspiel-Nerds im Keller waren zahlreich vertreten. Ich fragte also an der Bar und musste erschreckt zur Kenntnis nehmen, dass die Live-Musik am Donnerstag erstmal abgesetzt wurde. WTF??!?

Nunja, das Cassidys muss ja selber wissen, ob sie sich dauerhaft Kunden vergraulen wollen. Vielleicht ist aber auch einfach die Touri-Saison vorbei und die Iren haben wirklich kein Geld mehr zum Trinken (was sie ja seit Beginn der Wirtschaftskrise behaupten, aber eigentlich regelmässig das Gegenteil beweisen).

Nun gut, es stieß noch ein Freund von Rob hinzu, ein Franzose mit unausprechlichen Namen, deshalb heißt er einfach The Herve (oder so). Da wir auch in Robs Geburtstag hineinfeiern wollten, ging es ins … (Name folgt, gemeint ist das große Pub direkt südöstlich der O’Connel-Bridge, mit den ganzen Flaggen draußen). Dort gibt es eine nette “5 Beers for 5 Euro”-Aktion, man bekommt jeweils ein Viertel-Pint von fünf verschiedenen Biersorten. Entsprechend voll war der Tisch. Nachdem dies schon leicht zur Stimmung beigetragen hatte, zog ich mit Ramona + Anhang dann weiter in die Temple Bar. Wir wollten ja noch Live-Musik.

Nach dem Auld Dubliner und dem … (auch dieser Name folgt irgendwann) (beide hatten Live-Musik, die aber gerade zu Ende war) landeten wir schließlich ganz klassich in der Temple Bar selbst. Hier gab es noch einige Pints und die Musik war ok.

Irgendwann riefen die anderen an, die mittlerweile in einem anderen Club gewesen und jetzt durchaus angeheiter und heimgehwillig waren. Wir machten uns also auf den Weg Richtung St. Stephens Green und dort stieg ich ins Taxi nach Hause, nicht ohne mich herzlich von Ramona zu verabschieden.