Twisted Pepper twice
Eintrag vom 04.07.2009
Thema: Dublin, Freizeit-Aktivitäten
Abends ging es in mit Brigitte ins Twisted Pepper zu Comedy Ireland. David hatte ja genug Werbung dafür gemacht und freut sich auch sehr, als wir ihn am Eingang trafen. Die Show war wirklich gut, diesmal war Robbie Bonham der Host (MC) und präsentierte die Acts.
Danach trafen wir draußen noch Stefan, Uta und Nika. Stefan und ich holten uns in weiser Voraussicht gleich noch einen Stempel, weil ab 10 Uhr da auch eine Elektro-Party lief (downstairs) und bis 11 Uhr war der Eintritt kostenlos (es war 22:57 Uhr oder so). Damit hatte ich zwei Stempel.
Wir wollten ein paar andere Pubs austesten, aber das war nicht so der große Erfolg. Bei einem kurzer Ausflug in die Temple Bar konnten wir peinliche (und damit lustige) Touristen beobachten, z. B. betrunkende Mädels die meinten, unbedingt auf der Motorhaube eines Polizeiautos posieren zu müssen. Oder bei einer Hen-Party verhakte sich der Absatz eines betrunkenes Mädels im Schuh ihrer Freundin (zum Glück ohne eine Zehe abzutrennten), was zu minutenlangem Rumhüpfen und Rumkichern führte.
Stefan und ich entschieden uns dann, zurück zur Elektro-Party ins Pepper zu gehen und das war auch ganz nett. Am Eingang war der Bouncer etwas verwirrt (“Why do you have two stamps?”), aber wir kamen rein. Die Party war ok. Wiedermal zeigte sich, dass das Puplikum hier einfach anders ist als in Deutschland. Absatzschuhe auf Techno-Parties habe ich sonst einfach noch nicht erlebt (mit Partyerfahrung seit 1995). Irgendwann war die Musik dann einfach aus für zwei Minuten und plötzlich wurde ein ganz anderer Musik-Stil gespielt.
Schon 2003, als ich das erste Mal in Dublin war, habe ich eine Erfahrung gemacht, die sich heute auch wieder bestätigte. Die Leute haben hier überhaupt keine Skrupel nach Drogen zu fragen. Und so kamen auch diesmal wieder diverse wildfremde Leute auf einen zu und fragen “Do you have any pills?” … “No.” … “Do you know anyone selling pills?” … “No.” … “Ok.”. Und dann gingen sie einfach zum nächsten und fragten ihn oder sie. Strange!
Wir entschieden uns dann so gegen halb 2 dazu, zum Nachtbus zu gehen. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen (und die Toiletten zu benutzen) gingen wir noch in ein Pub im Heineken-Haus an der O’Connel-Bridge. Das war auch lustig, nur US-Touristen da. Drollig anzuschauen.
Dann kam endlich der Nachtbus und da trafen wir auch die Mädels wieder. Und so ging es heim.
- Robbie Bonham


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